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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WORKERS ETIQUETTE MANUAL - the haves vs. the have-nots
Band WORKERS ETIQUETTE MANUAL
Albumtitel the haves vs. the have-nots
Label/Vertrieb Antitainment
Homepage www.workersetiquettemanual.org
Verffentlichung 20.09.2004
Laufzeit 31:29 Minuten
Autor Thomas Roos
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Nachdem die Hamburger sich im norddeutschen Raum bereits einen Namen machen konnten, sind sie mit ihrer ersten Full Length nun auch zu mir vorgedrungen. Dass auch ein ehemaliges Mitglied von Miozn dazu gehrt lsst im vorhinein auf soliden Old School Hardcore schlieen. Dem ist aber nicht ganz so. Es klingt alles eher noisy. Die Band selbst sieht sich damit in der Tradition von beispielsweise Black Flag, den Bad Brains, Unsane und sogar Helmet(!), wobei man sich gerade von Helmet durch Schnelligkeit und Aggressivitt unterscheidet.
Gem dem Bandnamen und auch dem Albumtitel dreht sich textlich alles hauptschlich um die Klassengesellschaft und den damit verbundenen Klassenkampf. Zu welcher Klasse sich WEM zhlen ist offensichtlich. Whrend man in dem Bereich oft mit schwachsinnigen Texten ebensolcher Idioten konfrontiert wird, knnen WEM mit durchdachten Lyrics berzeugen, die einen Blick in das Leben und die Gedanken eines Mitglieds der Arbeiterklasse gewhren. Das Layout ist entsprechend und somit wurde durch das gelungene Gesamtkonzept ein aussagekrftiges Statement geschaffen.
Es gibt keinen wirklich herausragenden Song auf diesem Album. "Dead People" mchte ich dennoch hervor heben. Hier wird Kritik am heutigen Konsumverhalten nmlich auf gelungene Art und Weise mit Samples aus Romeros "Dawn of the Dead" verbunden. Durch diesen Meilenstein des Horrorfilms wurde schon 1978 die Konsumgesellschaft an den Pranger gestellt. Der Song macht deutlich, dass nach 26 Jahren ohne Besserung nur noch mehr Zombies da drauen rum laufen.
Nach mehrmaligem Hren bewerte ich die Musik als oberen Durchschnitt. Durch den anschlieend gewonnenen Gesamteindruck gibt es fr das Album aber ein paar Pluspunkte.
   
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