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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ANGUR - Ego EP
Band ANGUR
Albumtitel Ego EP
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.facebook.com/angurofficial/
Alternative URL www.angurofficial.bandcamp.com/
Verffentlichung 2016
Laufzeit 29:51 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die Mischung, die ANGUR aus dem pflzischen Frankenthal auf ihrer neuen EP "Ego" bieten, klingt auf den ersten Moment komischerweise gewhnlich. Beim zweiten Gedanken und beim Hren des Gebotenen macht es aber schnell klick, dass hier ziemlich viel ziemlich gut zusammen passt. Black Metal, dazu deutschsprachig, mit starken Folk-Elementen, die hauptschlich durch eine Drehleier hervorgerufen werden. Eben, klingt gewhnlich. Aber welche Black-Metal-Truppe benutzt denn bitte eine Drehleier? Auer Faun und Subway und Konsorten. Und die sind eben kein Schwartmetall. Siehste!
Das schne an der EP ist aber vor allen Dingen, das der Folk-Anteil kein bisschen Hrte rausnimmt und daher das Aggressionspotential nach wie vor hoch ist. Vielmehr wirkt die Musik dadurch alles andere als eindimensional, obwohl es sicher auch ohne die Leier geklappt htte und immer noch eine 'okaye' Nummer gewesen wre. Auch klingen die vier Songs alle stringent und bieten keinen Qualittsabfall, weil vor allem noch mal der letzte Track "Trmmer" gut nach vorne geht. Allerdings ist auch nicht jedes Experiment auf der Scheibe gelungen. Mutig anzurechnen sind die choral-artig gesungenen Einschbe am Ende des zweiten Songs "Eitles Schicksal", aber da wird es dann auch ein wenig zu viel mit der Paganisierung.
Nichtsdestotrotz kann man der Truppe eine ganze Menge Potenzial zusagen. Insgesamt bieten die Fnf Pflzer vier Stcke auf der EP, die aber trotzdem auf eine Gesamtlnge von einer knappen halben Stunde kommt. Wer die Band noch nicht kennt - so jung ist die Truppe, die sich 2006 gegrndet hat nmlich nicht mehr - und sich von den angesprochenen Genres aber angesprochen fhlt, sollte ANGUR durchaus mal einen Besuch auf der Internetseite abstatten und dort etwas stbern. Mit "Hrt mn Sagen" gibt es bereits eine weitere Verffentlichung von 2011.
   
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