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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

TWILIGHT FORCE - Heroes Of Mighty Magic
Band TWILIGHT FORCE
Albumtitel Heroes Of Mighty Magic
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.twilightforce.com/
Verffentlichung 26.08.2016
Laufzeit 70:16 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Ich stehe auf viele dudelige Symphonic Metal Bands, ja ich liebe den Happy Metal von Freedom Call und diverse Rhapsody mit und ohne Fire Alben, ABER was zu viel ist - ist einfach zu viel! Wrden die Nerds bei "The Big Bang Theory" mal ber Musik reden, ich wette DAS hier wrden sie lieben! Die Rede ist von den Schweden Twilight Force welche 2014 mit "Tales Of Ancient Prophecies" eine Scheibe in alter (!) Rhapsody Tradition vorlegten. Nicht originell aber wirklich nicht schlecht.
2016 sind die Burschen beim Branchenriesen Nuclear Blast und da haut man nun richtig auf die Kacke, fette Promofotos im Rollenspielstyle und eine toll gezeichneter Drache samt Landschaft. (Regel Nr. 1 : Gimmickbands verkaufen gut, siehe Powerwolf, Sabaton und Co.) Leider kotzt oder hustet / spuckt das Vieh rosa Wlkchen...
Naja. Es folgt einige nette und durchaus flotte Happy Metal Songs mit viel Pathos und zwei gewichtigen Gastsngern - Joakim Brodn (Sabaton) und Fabio Lione (Rhapsody Of Fire). Kluger Schachzug! Whrend der erste Song "Battle Of Arcane Might" durch Bombast, Pathos und Speed glnzt mischt sich auf die Dauer ein ekliger Zuckerguss der Sorte Disney ber das Ganze, meist wirkt das Ganze als wrde Jack Black dieses Genre parodieren. Lieder wie "Powerwind" haben dabei null Power und dudeln mit klirrenden Keyboards alles in Grund und Boden, Hilfe! Sicherlich sind auch einige brauchbare Titel an Bord, was aber von Kitsch meist bertncht wird. Darunter sind dann Songs die immer noch nach Rhapsody und Konsorten tnen und keine eigene Identitt haben. Endgltig in poppigen Muscialspheren a la Disney sind die Langstcke "There And Back Again" und "Heroes Of Mighty Magic".
Besonders ksig ist es, wenn der Erzhler wie bei "Epilogue" als alter Mann rcheln darf und das fast sieben Minuten lang. Danach kommt noch ein musikalisches Kitsch Outro das einem komplett die Schuhe auszieht!
Sorry Leute, ich kann das hier nicht m Stck hren und mir klingeln die Ohren von dem ganzen Geklimper. Die oft mibrauchte Frage "Ist das noch Metal"? kann ich mit einem klaren "NEIN!" beantworten. Die Kufer freundliche Laufzeit kann ich auch negativ in diesem Fall ansehen. Hier ist von allem definitiv zu viel am Start.
Jetzt erst mal eine Runde Teutonen Thrash zum Ohren splen.
   
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