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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RUNNING WILD - Rapid Foray
Band RUNNING WILD
Albumtitel Rapid Foray
Label/Vertrieb Steamhammer / SPV
Homepage www.running-wild.de
Verffentlichung 26.08.2016
Laufzeit 57:04 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Mchtig Hme, wenn auch nicht ganz unschuldig mussten Running Wild vor und nach der Reunion 2013 auch von mir einstecken. Jedoch muss irgendwann auch mal Schluss sein, wobei ich das Gemecker wegen der Artworks des Reunionalbums "Shadowmaker" und dem coolen Thin Lizzy Rocker "Me And The Boys" nicht verstehe! Jahrelang mach Kpt?n Rolf Kasparek laut Presse dasselbe, was Cover und Musik angeht. Kaum macht er mal was anderes wie in diesen Beispielen ist es auch nicht richtig. Geht er dann im folgenden Album "Resilient" mit dem Adrian Piratenlogo wieder back to the roots wird dann vom billigen Recycling gesprochen. Auch ich muss mir da mal an die Nase fassen, denn bis auf den sterilen Sound in Sachen Drums, ja ein leidiges Thema, waren fr mich beide Alben starker Stoff. Das gilt auch fr "Rapid Foray" dem dritten Streich seit der Reunion. Das Cover, eine lzeichnung gemalt nach einem Foto von Kasparek, sowie die ganze Aufmachung (ein Bild pro Song, zweiseitiges Poster beim Digi mit verschiedenen Motiven) ist super und klassisches Piratenthema. Die Texte ebenso und mit jeder Menge geschichtlicher Relevanz und auch wieder sozialkritisch. Auch ist mit "The Depth Of The Sea - Nautilus" ein recht cooles Instrumental am Start, was in der Mitte der CD das Album etwas auflockert. Oder das hymnische "by The Blood In Your Hand" mit den Dudelscken ist eine wirkliche berraschung und eines von vielen Highlights. Sogar das Westernthema wird wieder aufgegriffen wenn ich an den epischen Longtrack "The Last Of The Mohicans" und eventuell auch "Into The West" denke. Dazu kommen sehr abwechslungsreich gehaltene Stcke mit Klassikeralarm und Ohrwurmfaktor und einem mit Biss singenden Rolf Kasparek.
Das der Norddeutsche wieder Bock hat konnte jeder auch beim coolen "Wacken" Auftritt live oder im TV 2015 sehen. Dass hier nicht Schluss ist belegt sicherlich das im Booklet abgedruckte Live Line-up und die Tatsache, dass diese Musiker auch am Entstehungsprozess der Scheibe beteiligt waren. Auf Nachfrage beim Label sei auch der Drummer aus Fleisch und Blut gewesen.... Leider gefllt mit der Schlagzeugsound, welcher berraschend simpel vom Stil her ist und die Produktion allgemein nicht so, da wre sicherlich mehr zu holen gewesen, auch was den Gitarrensound / Bass angeht. Doch irgendwo muss der Rolf ja auch stur sein und sein Ding durchziehen, aber wenn ein Soundmann wie Charlie Bauerfeind, Rolf Munkes oder auch der Herr Kohlmannslehner das gemacht htte wrde einem die Platte die Rbe abreien. Trotzdem sticht das neue Werk die beiden (von mir etwas zu gut bewerteten) Vorgnger und das letzte Album vor der Reunion, "Rogues En Vogue" locker aus!
   
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