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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THRÄNENKIND - King Apathy
Band THRÄNENKIND
Albumtitel King Apathy
Label/Vertrieb Lifeforce Records / Soulfood
Homepage www.thraenenkind.com
Alternative URL www.facebook.com/thraenenkind/
Veröffentlichung 13.05.2016
Laufzeit 45:58 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Was habe ich vor drei Jahren über THRÄNENKIND und ihr Werk "The Elk" geschimpft. Langweilig, emotionsarm, zu wenig Tiefgang. Nun beweisen die Bayern, dass man dazugelernt und einen großen Schritt nach vorn gemacht hat. Mit dem Zweitwerk "King Apathy" stellt man das Debüt von 2013 zweifelsfrei in den Schatten.
So ziemlich alle Kritikpunkte, die vor drei Jahren angebracht wurden, sind auf dem neuen Album behoben. Nun ist der Tiefgang, den man von einem Postmetal-Album irgendwo auch erwartet, endlich da. Auch die Abwechslung, die zuvor bemängelt wurde, ist auf "King Apathy" zu hören. Daneben versteht es der Fünfer auf der Scheibe auch, mehr Dynamik herzustellen, indem es verschiedene Tempi in den einzelnen Stücken gibt. Doch auch beim Sound hat man sich merklich verbessert. Die Stimme ist voller und die Screams passen viel besser ins Gesamtbild. Auch sind alle Instrumente sehr viel voluminöser, was vom Gesamtbild einfach viel stimmiger und wuchtiger wirkt, ohne aber den atmosphärischen Anteil zu vernachlässigen.
Es ist keine Neuausrichtung, die THRÄNENKIND hier vollzogen haben, aber es wurden mit der neuen Scheibe mindestens zwei Schritte nach vorne gemacht. Stücke wie "Smokestacks And Concrete Walls" oder "The Blood On Our Hands" waren auf dem Vorgänger undenkbar und unterstreichen die Entwicklung des Quintetts. "King Apathy" sollte jedem Postmetal-Fan auf jeden Fall mal ein Ohr wert sein, und wenn es nur zum antesten ist.
   
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