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22. September 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EERIE - Eerie
Band EERIE
Albumtitel Eerie
Label/Vertrieb Tee Pee Records / Soulfood
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Verffentlichung 29.07.2016
Laufzeit 43:53 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Beim Suchen nach der Band EERIE findet man schnell eine Band namens EERIE, und zwar ein -nebenbei bemerkt: ziemlich geiles- polnisches Black Metal-Duo. Die gesuchten EERIE stammen jedoch nicht aus dem Osten, sondern irgendwo aus dem Land mit den beiden unbeliebtesten Prsidentschaftskandidaten aller Zeiten, haben keine Webseite und, soviel erfahre ich dann doch, setzen sich aus Mitgliedern von Untergrundkapellen wie DRAUGAR, TWILIGHT, WITCH, FUTUR SKULLZ, PINS OF LIGHT und ALARIC zusammen, die mir ebenfalls wenig bis nichts sagen. Das macht aber nix, denn EERIE sprechen bzw. kreischen, toben, lrmen usw. fr sich. Das klingt dann wie eine bunte Mischung aus Thrash- und Black Metal der uralten Schule und 1970er-Jahre-Hard- und Progrock. Und damit, man hre und staune, irgendwie ziemlich geil! Der Kontrast zwischen hohem, meist relativ klarem Gesang und derbem Doppelbassgeschredder und markigen Gitarrenlinien amsiert auch bei Songs, deren Spielzeit massiv an der zehn-Minuten-Marke kratzt. berhaupt, die Spielzeiten fgen sich mit ihrer Unhandlichkeit perfekt in das -nicht erkennbare- Konzept der lustigen Radaubrder ein und sind garantiert nicht jedermanns Sache. Abgerundet wird alles vom herrlich schrottigen Artwork, bei dem die Band vermutlich nach starkem Biergenuss selbst zum Filzstift griff und einen Yeti-Zombie vorm Sonnenuntergang an einer felsigen Kste gezeichnet hat. Ich hoffe ganz stark, dass EERIE mal auf Clubtour in Deutschland gehen. Und bis dahin eine Webseite haben, damit man's auch mitbekommt. Mehr Untergrund, Punkrockattitde und DIY geht nicht- ich bin begeistert!
   
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