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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

TO CAST A SHADOW - Winter's Embrace
Band TO CAST A SHADOW
Albumtitel Winter's Embrace
Label/Vertrieb Kolony Records / Alive
Homepage www.tocastashadow.com
Alternative URL www.facebook.com/tocastashadow/
Verffentlichung 24.06.2016
Laufzeit 40:07 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die norwegischen TO CAST A SHADOW waren mit ihrem letzten Album "In Memory Of" eine der ersten Bands, die ich jemals rezensieren durfte, insofern verbinde ich mit der Band durchaus was Spezielles. Zumal mir auch ber die letzten vier bis fnf Jahre der Song "Tormented" immer wieder prsent war, allein deshalb freu ich mich, dass mit "Winter's Embrace" endlich ein Nachfolger erschienen ist.
Die Freude ber das dritte Album wird auch zunchst nicht getrbt, denn die markante sowie leicht rauchige Stimme des neuen Frontmannes Nils Stenmyren, der seit 2013 nun dabei ist und mithin den weiblichen Gothic-Anteil eliminiert hat, frisst sich direkt gut in den Gehrgang und passt merklich zur Musik der Skandinavier. So bleibt am Ende auch nichts anderes zu sagen, als das die ersten drei Stcke "Seven Days", "Into Oblivion" und "Bereft" wie aus einem Guss klingen und qualitativ zum Vorgnger nicht nur ein Schritt nach vorne sind, sondern gleich mehrere Meter. Dafr hat man den Hrtegrad ein wenig zurckgefahren und Geschrei sowie Gegrunze komplett verbannt.
Das Niveau jedoch kann nicht gehalten werden, denn danach wirkt es leider etwas planloser. Auch die Frauengesnge, die vom Quartett aus Hamar so gern verwendet wurden, kehren im Anschluss an den Auftakt zurck, jedoch hat man auch hier bereits schon bessere Stimmen gehrt. Da aber die Tne etc. getroffen werden, ist es wohl eher eine Geschmacksfrage. Dennoch fllt auf, dass der Standard nach und nach sinkt. So scheint vor allem ein Stck wie "Devils Hand" so viel simpler und daher auch einfallsloser als die Vorgngersongs, was die Anfangseuphorie schnell wieder einfngt. Auch der Titelsong kommt etwas berraschend pltzlich mit einem geschrieenen Gesangspart daher, der auf einmal nicht mehr so recht passen mag, erst recht wenn man sich entsinnt, wie gut die Stimme von Stenmyren noch zu Beginn eingesetzt wurde.
So wirkt es, dass gerade zu Beginn von "Winter's Embrace" jegliches Pulver verschossen wurde, nach hinten heraus flacht die Scheibe immer weiter ab, was beim anfnglichen Potenzial sehr tragisch ist. Es ist nicht gleich schlecht, was im hinteren Drittel passiert, aber kein Vergleich zum Auftakt. Daher findet sich die Platte nach gutem Beginn leider doch im Mittelma wieder.
   
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