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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DIABOLICAL - Umbra (EP)
Band DIABOLICAL
Albumtitel Umbra (EP)
Label/Vertrieb ViciSolum Productions
Homepage www.facebook.com/diabolicalofficial/
Verffentlichung 08.07.2016
Laufzeit 22:30 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Drei Jahre nach ihrem letzten Streich, dem Konzeptalbum "Neogenesis", melden sich DIABOLICAL mit vier frischen Stcken und einer mehr als ansprechenden Verpackung zurck. Die EP "Umbra" kommt im hbsch-dsteren Digi Pack und verspricht einiges. Sobald der Silberling im CD-Schacht rotiert, tnt es gewohnt hochklassig aus den Boxen. Die schwedische Totesmaschine versteht es, schwere Death Metal Klnge mit interessanten Zutaten aufzulockern. So bekommt man mit der Nummer "Tremor" ein Stck progressive Gitarrenmusik mit sehr schnen Melodien und dichter Atmosphre auf die Ohren. Genaugenommen ist dieses Lied schon irgendwie Fllstoff, aber der vershnlichen Art.
Kommen wir zum Wesentlichen: "Requiem" stampft im mittleren Tempo aus den Lautsprechern und kommt mit berraschend sauber produzierten und ganz schn dick aufgetragenen Chren daher. DIABOLICAL schaffen es allerdings dabei, nie ins Kitschige abzudriften. Fr die ntige Hrte sorgen schwere Riffs und der herrlich fiese Gesang. Das darauffolgende "Diaspora" ist etwas weniger pomps ausgefallen, geitzt aber dafr nicht mit unheilvoller Stimmung. Hier merkt man, dass die Jungs ihr Handwerk verstehen. Tempowechsel, eine tolle Struktur und anspruchsvolle Arbeit an den Instrumenten, wir haben es mit richtig guten Musikern zu tun, was im Death Metal nicht immer von Nten ist.
Schlussendlich verspricht der Anfang von "Decline" eine etwas flottere Gangart, um nach wenigen Sekunden zunchst doch wieder das Tempo zu drosseln. Aber im Laufe der Minuten entwickelt sich eine interessante Mischung aus Black und Death Metal. Rasende Passagen wechseln sich mit epischen, schweren Momenten ab. Das Ganze geht ein bisschen in Richtung BEHEMOTH. Dieses abschlieende Stck ist fr mich der Hhepunkt einer gelungenen Anftterung, die mich leider nur so halb zufriedenstellen kann.
Einerseits ist die Musik auf dem neuen Werk in jedem Fall mindestens als gut zu bewerten, andererseits fehlt mir in dieser Kurzform etwas. Bei einer Laufzeit von etwa 22 Minuten kann sich kein dramaturgischer Spannungsbogen entwickeln, man kann eine EP nicht als Ganzes bewerten, finde ich. Bleibt zu hoffen, dass die Truppe in Krze auch eine Langrille hinterherschickt. Da wrde dann mglicherweise wirklich groes auf uns zukommen, wir sind gespannt.
   
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