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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DISCHARGE - End Of Days
Band DISCHARGE
Albumtitel End Of Days
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.facebook.com/dischargeofficial/
Alternative URL www.thenightmarecontinues.yolasite.com/
Verffentlichung 29.04.2016
Laufzeit 33:53 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Mit DISCHARGE hat sich heuer eine der allerersten Bands berhaupt, die Punk und Hardcore gro bzw. bekannt gemacht hat, mit einem neuen Album zurckgemeldet. Welchen Stellenwert DISCHARGE sowohl fr den Metalsektor als auch fr jegliche andere Ausuferung der Hartwurstmucke haben, lsst sich am ehesten daran ablesen, von wie vielen Kapellen verschiedenster Genres die Briten bereits in ihrer seit 1977 andauernden Karriere gecovert wurden.
"End Of Days" heit das neueste Stck der Jungs aus Stoke und zeigt, dass man es auch heute noch versteht, schnellen treibenden Hardore-Punk mit metalligen Gitarrenriffs und Soli zu schreiben. Angesichts der Relevanz der Band knnte man sagen, dass das Album, egal wie es ankommt, ber alle Kritik erhaben ist. Man scheit eben keine lebenden Legenden an, die fr ein Genre weit mehr getan haben, als man in diesem Leben als Normalsterblicher noch schaffen knnte. Aus neutraler Sicht kann man aber ebenso gestehen, dass musikalisch keinesfalls Bume ausgerissen werden und Kollegen wie The Exploited bereits einige Jahre frher hnliche Alben verffentlicht haben und somit "End Of Days" sich irgendwo in dieser Reihe einfindet, mit dem Zusatz, wie bereits viele andere zu klingen. Die Songs pendeln sich alle genregetreu bei der zwei bis zweieinhalb Minuten Grenze ein und haben leider doch arg den Makel, allzu hnlich zu klingen. Erstmals ein Unterschied lsst sich bei "Infected" hren, der mal ein anderes Tempo anschlgt, ansonsten geht es immer wieder im Uptempo durch die bekannten Punkriffs und auch der 'Gesang' von Frontmann Jeff JJ Janiak, der erst seit 2014 dabei ist, ist vollkommen monoton.
Wirklich Freude will daher letztlich nicht aufkommen, denn wenn man nicht nach wie vor ein Punker der ersten Stunde ist und sich tagtglich den Iro vor dem Spiegel richtet, kann man durchaus Probleme mit der Einfachheit der Scheibe haben. Legenden hin oder her, "End Of Days" htte es nicht unbedingt gebraucht, da wird am Ende mehr der Name DISCHARGE den Ausschlag fr einen Kauf geben, als das es die Qualitt tut.
   
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