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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SLAUGHTERDAY - Laws Of The Occult
Band SLAUGHTERDAY
Albumtitel Laws Of The Occult
Label/Vertrieb FDA Rekotz / Soulfood
Homepage www.facebook.com/slaughterdayofficial/
Alternative URL slaughterday666.bandcamp.com/
Verffentlichung 29.04.2015
Laufzeit 43:15 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Das eine Blackmetalband mal nur aus einem Duo besteht, ist nichts Auergewhnliches fr das Genre. Das aber eine Deathmetalband nur aus zwei Protagonisten besteht, ist schon weniger hufig. Aber sowohl Gitarrist und Bassist Jens Finger (ex-Obscenity) als auch Drummer und Brllwrfel Bernd Reiners (ex-BK49) ziehen das schon seit sechs Jahren durch. Mit "Laws Of The Occult" gibt es dann auch bereits das vierte Album der Ostfriesen.
Auf der Scheibe selbst bleibt es klassisch. Eben das was gerade angesagt ist, aber halt auch funktioniert. Moderner und voller Sound, eine leichte Old-school-Note und ordentliche Gitarrenmelodien. So einfach das klingt, aber so schreibt man, glaube ich, heute eine anstndige Todesblei-Platte. Dort gilt es dann, entsprechend herauszuragen und besser zu sein als die anderen. Das gelingt SLAUGHTERDAY mal mehr, mal weniger gut. Denn "Laws Of The Occult" hat eben auch alles, was ein normales Todesblei-Scheibchen so hat. Viel ordentliches Gegrunze, die Riffbretter der xte werden groflchig bearbeitet, man streut hier und dort mal ein Solo ein, das gewohnte Wechselspiel zwischen Groove und Up- bzw. Downtemposongs wird aufgefahren. Das mag abgestumpft klingen, und das ist es auch. Wie viele verschiedene Death Metal Kapellen in den letzten Monaten hier auf dem Tisch lagen, kann ich inzwischen nicht mehr nachvollziehen. Und genau da machen SLAUGHTERDAY eben auch nichts anderes als alle anderen, nicht mehr richtig und auch nicht mehr falsch. Nennt man so was dann Durchschnitt, oder bin ich einfach nur bersttigt?
Fans werden mit der Platte generell berhaupt nichts falsch machen. Ergo wird es sicher nur um Nuancen gehen, dem einen gefallen die Soli oder Riffs dann eben besser, der andere ist schneller gelangweilt und trinkt sich einfach noch eine Pilsette mehr. Prost!
   
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