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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SINNER - No Place In Heaven (The Very Best of 1984-1987)
Band SINNER
Albumtitel No Place In Heaven (The Very Best of 1984-1987)
Label/Vertrieb Noise Records/BMG
Homepage www.matsinner.com
Verffentlichung 13.05.2016
Laufzeit 54:26 & 57:26 Minuten
Autor Matthias Decklar
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Da SINNER lediglich vier Alben bei Noise Records verffentlicht haben, gibt es hier mit 30 Songs quasi die komplette Vollbedienung der Scheiben "Danger Zone", "Touch Of Sin", "Comin' Out Fighting" und "Dangerous Charme", die in schner Reihenfolge von 1984 bis 1987 verffentlicht wurden. Einige von euch drften bereits die "Germany Rocks" betitelte Zusammenstellung im Regal stehen haben, die in den 90ern auf den Markt kam und ebenfalls diese Phase abdeckt. Letztendlich entscheidet jeder selbst, ob er sich das Teil fr 13 Euro anschafft, aber als Einstieg ist "No Place In Heaven" natrlich ein gute Sache, denn viele jngere Fans kennen Mat Sinner eventuell erst von Primal Fear und knnen sich somit einen guten berblick ber die Alben seiner musikalischen Frhphase verschaffen. Die Besetzungswechseln damals an den Gitarren und am Schlagzeug waren so zahlreich, dass man sie hier gar nicht alle aufzhlen kann, was aber deutlich zeigt, dass SINNER immer schon das Baby von Mat war und auch blieb. Geboten werden natrlich alle Klassiker der Frhphase und es wird nachhaltig deutlich, wie unverdorben und teilweise naiv der deutsche Hardrock damals war. Egal ob ihr auf Abgehnummern steht, im Stile von "Too Late To Run Away", "Wild Winds", "Bad Girl" oder den Titeltracks der Alben oder mehr auf ruhige Geschichten setzt, ihr liegt bei SINNER immer richtig. "The Storm Broke Loose" und "Knife In My Heart" sind zeitlose Balladen, die ihre Wirkung auch dreiig Jahre spter nicht verfehlen und so fallen mir mit "Masquerade", "Concrete Jungle" oder "Out Of Control" auf Anhieb drei weitere Stampfer ein, die regelmig meine Anlage betouren.
SINNER sind eine deutsche Hardrock-Institution und "No Place In Heaven" bietet einen nahezu lckenlosen berblick ber die Frhphase der Band. Da auf jeder CD ber 20 Minuten Spielzeit nicht genutzt wurden, wre es sogar mglich gewesen, die vier Scheiben komplett anzubieten. Das ist aber auch der einzige Wermutstropfen, denn ein 16-seitiges Booklet gehrt ebenfalls zum Angebot.
   
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