Navigation
                
23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ANGELWARRIOR ACE - Magic
Band ANGELWARRIOR ACE
Albumtitel Magic
Label/Vertrieb 7hard / Membran
Homepage www.angelwarriorace.de
Verffentlichung 29.04.2016
Laufzeit 56:01 Minuten
Autor Patrick Weiler
Bewertung 1 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
So richtige Grtze bekommt man ja zum Glck nur selten zu Gehr. Im Fall von ANGELWARRIOR ACE, wird sie aber sogar noch mit einem Sahnehubschen serviert. Aber mal von vorne. Hinter dem Engelskrieger versteckt sich ein gewisser Chris Jamie Marino, u.a. bekannt von der hessischen Formation SCARLATYNA. "Magic" ist sein erstes Soloalbum und hoffentlich auch sein letztes. Zumindestens hofft man das nach dem "Genuss" der 15 Songs inklusive Intro, die der Mann alle selbst komponiert und eingespielt hat.

Schon das nervige Intro sollte einem zu denken geben. Die Kter/Wlfe die dort jammern, haben sicher gerade schon den ersten Hrdurchlauf hinter sich gebracht und winden sich vor Schmerz. Sptestens bei der Peinlichkeit "Balls Of Steel", einer grottenschlechten Abrechnung mit den ehemaligen Bandkollegen, fragt man sich wie man die restlichen Stcke noch berstehen soll. Die Musik an sich, ist ein wilder Mix durch alle mglichen Metalgenres und ber weite Strecken einfach nur konfus. Gesanglich erinnert Herr Marino etwas an Mille Petrozza und so muss ich mitunter an das eigentlich auch als Soloalbum geplante "Endorama" von KREATOR denken. Nur mit dem Unterschied, das "Endorama" im Vergleich zu "Magic" als Superalbum durchgeht. Es ist wirklich nicht bertrieben, wenn ich schreibe das sich einem bei Nummern wie "Curse" die Nackenhaare aufstellen. Das kann doch nicht Ernst gemeint sein, oder? Die Gitarren schrammeln und das Getucker des uninspiriert programmierten Drumcomputers geht einem einfach nur auf die Balls of Steel um beim Thema zu bleiben. Der Sound ist sehr kratzig und unterm Strich ebenfalls eine Zumutung. Lediglich das Coverartwork kann man noch als ausreichend bezeichnen.

Wer meine Reviews kennt, wei das ich selten eine Scheibe wirklich verreie. Im diesem Fall hier fhrt aber leider kein Weg daran vorbei. "Magic" ist reine Rohstoffverschwendung und wer das Gebotene wirklich fr magisch hlt, dessen Frze duften sicher auch nach Prinzessin Lillyfee Schaumbad. Einige Dinge sollte man besser im Giftschrank lassen. "Magic" zhlt definitiv zu diesen Dingen. Finger weg.
   
<< vorheriges Review
ARCHITECTS - All Our Gods Have Abandoned Us
nchstes Review >>
R.G. KOOPER - In SOD We Trust


Zufällige Reviews