Navigation
                
23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE JELLY JAM - Profit
Band THE JELLY JAM
Albumtitel Profit
Label/Vertrieb Mascot Label group/Rough Trade
Homepage www.thejellyjam.com
Verffentlichung 27.05.2016
Laufzeit 45:59 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 9 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Nirgendwo gibt es mehr sogenannte "Supergroups" als im groen weiten Feld der Progressiven Musik. Obwohl es sich im Falle von The Jelly Jam eher "nur" um eine Nachfolge-Gruppe von Platypus handelt, nur ohne deren Star-Keyboarder Derek Sherinian halt. Doch das Namedropping hat mit King`s X Gitarrist Ty Tabor (auch Vocals), Winger Schlagzeuger Rod Morgenstern und Dream Theater Basser John Myung immer noch genug zu bieten. Drei Alben standen bisher in der Vita, wobei von allzu komplizierten und progressiven Stilelementen nicht allzu viel zu hren war. Viel mehr standen Hard Rock und Rock im Vordergrund und das tut es auch bei Album Nur. 4 Gott sei Dank immer noch. Den Stil kann man noch am ehesten mit dem der Flying Colours oder den harten Sachen von Sound Of Contact vergleichen, allerdings verfgt Ty Tabor nicht ber eine so starke Stimme wie Casey McPherson von den fliegenden Farben. Aber das strt mich nicht allzu sehr, sein warmer und weicher Gesang ist mir immer noch lieber als so manch aggressives Gebrll anderer Kollegen. Der Unterschied zum klassischen Hard Rock besteht lediglich in der Verspieltheit der Melodien, was mir jedoch sehr sympathisch ist, wenn das allerdings fr die Charts oder Radioeinstze nicht von Vorteil ist. Trotzdem, oder gerade deswegen sind Songs wie "Stop" , "Ghost Town" oder "Heaven" immer noch als eingngig und einfach als schne Musik zu bezeichnen. Das Instrumental "Permanent Hold" fllt etwas aus dem Rahmen und ist wohl das progressivste Stck unter dem Dutzend. Bume wird das Trio mit dieser Scheibe vermutlich nicht ausreien, aber bei "Profit" handelt es sich immer noch um eine gute, angenehm zu hrende und progressiv angehauchte Rock Platte, die mir lediglich etwas zu brav und bieder vorkommt. Nicht mehr, aber halt auch nicht weniger.
   
<< vorheriges Review
MARY'S CREEK - Infinity
nchstes Review >>
ARCHITECTS - All Our Gods Have Abandoned Us


 Weitere Artikel mit/ber THE JELLY JAM:

Zufällige Reviews