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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

TIMO RAUTIAINEN & TRIO NISKALAUKAS - Hartes Land
Band TIMO RAUTIAINEN & TRIO NISKALAUKAS
Albumtitel Hartes Land
Label/Vertrieb Cyclone Empire
Homepage www.trioniskalaukaus.net
Verffentlichung 04.10.2004
Laufzeit 50:21 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die finnische Band Timo Rautiainen & Trio Niskalaukas sind in Finnland Superstars wie HIM oder Nightwish und machen eine ganz eigene Version von skandinavischer Musik. Eine Mischung aus Rock und Metal mit der typischen finnischen Schwere und Melancholie. Nach vier Alben und dem deutschen Album "In frostigen Tlern" hat sich der Haufen zum zweiten Mal an deutschsprachige Songs herangewagt. "Hartes Land" beinhalte Songs von den letzten beiden Alben "Kylm Tyla" und "Rajaporrti".
Da ich die finnischen Alben und auch das deutsche Album mag, war ich natrlich sehr gespannt was dabei heraus kommt. Leider hat sich in der Aussprache recht wenig getan und bei vielen Songs muss ich (leider) fter grinsen, da die Texte fr uns Deutsche sich lustig ausgesprochen anhren und somit der Ernst und die Poesie der Songs etwas abhanden kommt. Irgendwie war das auf dem Vorgnger lockerer. Da heit es schon mal "Gerchtigkait" u.. und bei Songtiteln wie "Zeit der steigenden Sfte" muss ich einfach lachen. Jeder kennt doch Manowars "Herz aus Stahl", so hnlich ist es hier auch mit dem Gesang. Ich glaube das ist ein guter von mir gerne benutzter Vergleich. Nach einigen Durchlufen habe ich bei einigen Texten immer noch groe Fragezeichen im Kopf und hinsichtlich der Aussprache denke ich fast, Englisch wre besser gewesen. Sorry, Jungs! Insgesamt brauchte ich wegen der Sprache lnger als sonst um mich in die Songs rein zu finden. Auch finde ich die Songreihenfolge nicht so gelungen, mir fehlen ein paar Uptemposongs. Hier sind einfach zu viele Midtempotracks verwendet worden. So verkommen die typischen Stakkatoriffs und die dstere Stimmung zur leichten Monotonie. Frhere Songs wie "An der Grenze", "Fernfahrer" und "In frostigen Tlern" waren eingngiger und rockten wie die Hlle.
Stop! Damit mich keiner falsch versteht "Hartes Land" bietet gute, individuelle Songs, die aus der breiigen Masse der Gleichfrmigkeit total heraus stechen, aber die alten Platten waren fr mich halt besser! Ich empfehle euch aber die klasse Combo diesen Herbst auf Tour zu schauen entweder im Vorprogramm von Nightwish oder Sonata Arctica!
   
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