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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

OMEN - Hammer Damage
Band OMEN
Albumtitel Hammer Damage
Label/Vertrieb Pure Steel Records/Soulfood
Homepage www.omenbattlecry.com
Verffentlichung 27.05.2016
Laufzeit 43:37 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die Die-Hard-Fans haben ihre Scheibe bereits auf dem KIT erstanden und so luft schon geraume Zeit die Diskussion ber das sehnlichst erwartete neue Album "Hammer Damage". Einig ist man sich darber, dass der Silberling einige echte Perlen zu bieten hat. Allerdings herrscht auch Einigkeit darber, dass der Drum-Sound ein Griff ins Klo ist. Das warum wird sich klren lassen, Fakt ist, dass hier ein steriles Element, den ansonsten groovigen Grundtenor der Scheibe etwas unwrdig begleitet. Stellt man an der Anlage ein paar Feinheiten um, kann man es ertrglicher machen, aber ehrlich gesagt, nach mehr als fnf Durchlufen gewhnt man sich auch daran.
Der Titeltrack ist nicht der optimale Opener, weil er eher etwas sperrig daher kommt und nicht mit dem Kopf durch die Wand geht. Nach ein paar Durchlufen knnt ihr aber nicht genug davon bekommen. Da htte die getragenen Hymne "Knights" einen leichteren Einstieg in Werk ermglicht, inklusive der liebevollen Gitarrenarbeit von Kenny Powell im Mittelteil als Glanzlicht. Mit "Cry Havoc" wird den Altfans zum ersten Mal ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert. So kennt man die Band von ihren Anfangstagen her und deshalb lieben wir heute noch "Warning Of Danger" abgttisch. Mit "Eulogy For A Warrior" zeigen sich OMEN endlich von ihrer epischen Seite und Kevin Goocher beweist, dass er der richtige Mann im Boot ist. Goocher ist kein Snger im herkmmlichen Sinne, sondern einfach ein geiler Metal-Shouter, der Songs Stimmungen verleihen kann. Die nchste Granate "Hellas" wird die Griechenland-Termine zu etwas ganz Besonderem werden lassen. Ich kann die griechischen Fans vor meinem geistigen Auge schon durchdrehen sehen, wenn sie den Refrain mit Trnen in den Augen schmettern. Eine Wahnsinnsnummer! Da auch der Rest von "Hammer Damage" durchweg gelungen ist und mit "Era Of Crisis" noch ein fetter Abgehsong am Start ist, kann man OMEN attestieren, dass sich das Warten gelohnt hat und "Hammer Damage" ein abwechslungreiches US Metal-Album geworden ist, das die alten Fans mitnimmt, aber auch neue Anhnger ziehen kann. Der LP ist bei diesem Cover natrlich der Vorzug zu geben.
   
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