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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HATEBREED - The Concrete Confessional
Band HATEBREED
Albumtitel The Concrete Confessional
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.hatebreed.com/
Verffentlichung 13.05.2016
Laufzeit 33:28 Minuten
Autor Thomas Roos
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Mit Zeuss als Produzent hat man offensichtlich seit dem dritten Album keinen Wechsel mehr vollzogen, was wiederum fr dessen hinlnglich
bekannte Qualitten und eine erneut fette Produktion spricht. Die Lyrics handeln immer noch von Kritik am System, den Medien sowie der Manipulation durch Staat und Konzerne. Sie geben nach wie vor Mut und wollen dazu bewegen, sich nicht unterkriegen zu lassen, egal wie sehr einem das kranke Leben auch grade wieder die Fresse voll knallt. Die Betonung auf dem Einstehen fr sich, seine Werte und die Szene ist aber weniger prsent,was die Entwicklung ber die Jahre wiederspiegelt.
Die erste Single wird gleich der Opener "A. D." werden und der klingt auch sehr vertraut. Im Grunde ist er wie frher, hat aber auch die
mittlerweile bekannten thrashigeren Einflsse. Gangshouts gibt es genauso wie einen Moshpart. Aber was ist das? Da taucht pltzlich auch ein kurzes Gitarrensolo auf. Das hrt man auf diesem Release wohl nicht zum ersten Mal, wirkt auf mich aber dennoch deplatziert.Der zweite Song "Looking Down The Barrel Of Today" animiert wieder wunderbar dazu, in den Pit zu steigen und sich ein bisschen zu boxen. Aber schon beim nchsten Song "Seven Enemies" merkt man, dass der Beatdown-Faktor ber die Jahre doch runter geschraubt worden ist. So fehlt es mir auf dem ganzen Album schlielich auch etwas an Durchschlagskraft und Brutalitt. "The Rise Of Brutality" ist also nicht mehr Programm. Die Stcke wissen schon zu gefallen, aber es gibt immer wieder wie bei "From Grace We've Fallen" Elemente, die den Drive und die Hrte raus nehmen. Bei "Something's Off" berrascht mich Jamey dann sogar kurz mit melodischem Gesang. Auch das ist sicher nicht ganz neu in seinem Repertoire, aber will man das hren? Ich jedenfalls nicht,zumindest nicht von dieser Band. Die schlechteste aller Ideen war jedoch, bei "The Apex Within" zu Beginn und zwischendrin ein hymnisches, aber unheimlich lahmes "Ohoho" einzubauen, das eher an epischen Metal erinnert und hier so gar nichts zu suchen hat. Denn egal, welche Zutaten die Band auch neu mit einbringt, episch werden ihre Werke sicher nie.
So spielen sich auch die neuen Songs alle im Bereich zwischen zwei und drei Minuten ab, ganz wie man es gewohnt ist. Und auch die genannten Kritikpunkte sollen nicht darber hinweg tuschen, dass man auch ansonsten wieder viel von dem bekommt, was HATEBREED ausmacht und zu gefallen wei. Nur nicht mehr so ganz auf den Punkt gebracht wie ich es mir wnschen wrde.
Whrend "Walking The Knife" noch mit einem melodischen Anfang daher kommt, schliet der vorletzte Song "Dissonance" dann auch wieder eher an frhere Werke an. Mit "Serve Your Masters" gibt es schlielich noch ein Stck mit einem richtig coolen Groove, welches das Album dann aber auch zu einem starken Abschluss bringt.
   
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