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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HELHORSE - Helhorse
Band HELHORSE
Albumtitel Helhorse
Label/Vertrieb Spinefarm/Universal
Homepage www.facebook.com/helhorse
Verffentlichung 08.05.2016
Laufzeit 36:27 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Helhorse mit einem L wohlgemerkt kommen aus Dnemark und hauen seit 2011 ihren dritten, erstmals selbstbetitelten Longplayer raus. Was zuerst auffllt ist die kurze Laufzeit der elf neuen Stcke, die irgendwo zwischen Stoner Rock, Doom und Metal angesiedelt sind. Sehr dster und schleppend etwa der Opener "Carry Your Own", dessen Tempo jedoch gleich danach bei "Among The Wolves" gesteigert wird. Das Septett weist gleich drei Snger auf, die sich untereinander abwechseln, so sind Growls, Clear Gesang und Screams fair untereinander aufgeteilt. Klingt gar nicht mal bel, wobei auch die druckvolle Produktion punkten kann. War beim Vorgnger "Oh Death" noch ein deutlicher Hardcore-Einschlag auszumachen, steht dieses Genre aktuell nicht mehr so sehr im Vordergrund. Mir gefllt dieses Album daher etwas besser, denn die Melodien sind trotz nicht abzusprechender Aggressivitt und Dsterheit deutlicher vorhanden. Ab und zu geht es zwar etwas derber zur Sache, wie z.B. in der Albummitte bei "The Blood Boiler", doch nimmt der Chorgesang einiges an Brutalitt weg. Das Ganze klingt dann auch recht interessant, rifflastig und speziell, doch mehr als ein Achtungserfolg wird wohl nicht dabei herausspringen. Volbeat machen das zum Beispiel deutlich besser und abwechslungsreicher! Growl-und Scream Liebhaber sollten trotzdem auf alle Flle mal reinhren, denn Helhorse knnten ihre Party schon in Schwung bringen. Solides, hartes und gelungenes Album, wenn auch nicht herausragend.
   
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