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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ANKHAR - Deshumanizazioa
Band ANKHAR
Albumtitel Deshumanizazioa
Label/Vertrieb Blood Fire Death
Homepage www.ankhar.bandcamp.com
Verffentlichung 11.03.2016
Laufzeit 46:52 Minuten
Autor Tony Werner
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Das milde Klima und die mediterrane Kost scheint den spanischen Metallern gut zu bekommen, hat doch wiedermal eine Platte aus besagtem Land Spanien den weg zu mir gefunden. Genauer gesagt kommen Ankhar aus dem Baskenland, grndeten sich 2012 und haben nun ihr zweites Album "Deshumanizazioa", was so viel wie Entmenschlichung bedeutet, im Gepck. Aufgetischt wird dem Hrer eine deftige Thrash Schlachtplatte welche sich aus klassischen Elementen a la Slayer, Exodus oder alten Sepultura und modernem, eigenstndigen Sound zusammensetzt. Hier jagt ein Mrderriff das Andere, das Schlagzeug geht einfach nur nach vorne und die Gitarren preschen wie Dampframmen durch die acht Songs. Auch Freunde von halsbrecherischen Soli kommen auf ihre Kosten. Snger und Gitarrist Iban Telleria rundet das Gesamtbild mit seiner krftigen, ausdrucksvollen Stimme ab, welche mit einer gehrigen Schippe Dreck gesegnet ist. Der Sound von "Deshumanizazioa" drckt ordentlich und klingt durchweg sehr ausgewogen. Da der Gesang punktuell eingesetzt wird, es also einige instrumentale Passagen gibt, klingen die Songs sehr frei und die fetten Riffs kommen noch besser zur Geltung. Die Texte der Platte werden alle in Spanisch vorgetragen, was sich berraschen gut in die Musik einfgt und den Liedern einen gewissen kick gibt. Ankhar setzten nicht darauf etwas Neues zu machen, klingt die Scheibe doch wie eine Hommage an die alten Helden des Thrash. Fest steht allerdings dass die Jungs hier einen richtig guten Job gemacht haben und ich die Scheibe wrmstens empfehlen kann.
   
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