Navigation
                
22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DESASTER - The Oath of An Iron Ritual
Band DESASTER
Albumtitel The Oath of An Iron Ritual
Label/Vertrieb Metal Blade / Sony
Homepage www.desaster.de
Verffentlichung 08.04.2016
Laufzeit 47:12 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
25 Jahre Desaster haben die Koblenzer Black-Thrasher schon hinter sich, nun kommt das neue und insgesamt achte Album "The Oath of An Iron Ritual" dessen Artwork sicherlich das Beste seit einigen Jahren ist! Musikalisch gibt es Desaster pur und man ist auch nicht vom eingeschlagenen Weg abgekommen. Fans solcher Musik wissen direkt nach einigen Sekunden wer hier lrmt. Dabei fllt mir direkt auf, was fr eine Abwechslung die neun Lieder plus obligatorisches Intro an den Tag legen! Von drei Minuten bis zwei Mal ber sieben Minuten Laufzeit ist hier alles vertreten. Gerade ein leicht episch anmutender Titel wie "At The Eclipse Of Blades" zeigt Desaster geschickte Songwriter die hier niemals langweilen, sondern wirklich berzeugen. War ich anfangs noch fest davon berzeugt, dass diese Scheibe wie immer klingt steckt der Beelzebub doch immer in den Details, hier gibt es wirklich viel zu entdecken. Atmosphrisch sind Desaster auf jeden Fall dunkler geworden und der Sound von Patrick Engels der die Band im Proberaum aufgenommen hat ist einfach klasse. Roh, druckvoll und gerade in Sachen Schlagzeug ist das Ganze einfach nur genial. Hier hrt man wirklich als Laie die einzelnen Becken, Toms etc. heraus und freut sich was Drummer Tormentor fr ein geniales Inferno verzapft. Ich bilde mir sogar ein, dass die Scheibe in Sachen Bass und allgemeinen Druck wesentlich besser als die sicherlich nicht bel klingenden Vorgngeralben tnt. Mit einem Titel wie "The Cleric's Arcanum" inklusive gruseligem Glockengelut ist vielleicht der typischste Track auf der CD welcher auch auf allen anderen Desaster Alben gepasst htte und jede Menge Deja Vu Vibes versprht. Da insgesamt die neun Lieder auch richtig frisch klingen,kann von einem milden Alterswerk auf keinen Fall gesprochen werden. Neben den ganzen guten Thrash Bands, den Youngstern die auf 80er machen und den Plastikcombos im Hartwurstsektor sind Desaster wirklich eine immer noch erfrischende Konstante!
   
<< vorheriges Review
ZAKK WYLDE - Book of Shadows II
nchstes Review >>
AMON AMARTH - Jormsviking


 Weitere Artikel mit/ber DESASTER:

Zufällige Reviews