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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HOPELEZZ - Sent To Destroy
Band HOPELEZZ
Albumtitel Sent To Destroy
Label/Vertrieb Fbp Music / Soulfood
Homepage www.facebook.com/hopelezzmetal
Alternative URL www.hopelezz.de
Verffentlichung 26.02.2016
Laufzeit 59:50 Minuten
Autor Martin Weienfels
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Mit "Sent To Destroy" wurde von Hopelezz ein wunderbares, zweites Album auf die Welt losgelassen. Die Jungs aus Wuppertal beweisen mit Songbomben wie "Sent To Destroy" oder "From Deep Inside", dass es auch Post-Kreator noch abwechslungsreiche, harte thrashige Mucke aus Nordrhein-Westfalen gibt. Schon beim ersten Hren lassen sich die Wurzeln im Thrash - Metal heraushren. Ich komme aber nicht umher, eine starke hnlichkeit zu einschlgigen Modern - Metal Bands wie As I Lay Dying oder Artas herauszuhren.
Technisch durchaus anspruchsvollere, wunderbar tighte Riffs und Drums ergeben eine Mischung, zu der man gar nicht mehr aufhren mchte, den Kopf rhythmisch zu heben und zu senken. Man mag diesem Subgenre einen Missbrauch des Breakdowns vorwerfen, hier sucht man dies erfreulicherweise vergebens. Musikalisch ausgefeilt passen die Songs gut zusammen und lassen auch bei mehrfachem Durchhren der Platte keine Langeweile aufkommen. Grundstzlich machen die Jungs um Snger Adrian Vorgerd wenig verkehrt und vieles richtig. Dennoch fllt mir bei dieser Produktion eine Sache stark negativ auf: Der Gesang, der ausgezeichnet zornige Passagen nicht missen lsst, wirkt im Gesamtpaket der Songs irgendwie abseits des Geschehens. Dies mag weniger an der gesanglichen Qualifikation von Adrian, viel mehr am Mix / Mastering liegen. Sowohl harte als auch klare Etappen der Gesangsspuren fgen sich nicht ganz so recht in das Gesamtkonzept ein. Da ich kein Tontechniker bin, mae ich mir nicht an hier genauere Definitionen zu geben. Es sei aber gesagt, dass es sich einfach ein wenig deplatziert an, was auch zu einer starken Abwertung fhrt.
Fazit: Notiert sind die Landsmnner auf jeden Fall: Wer auf anstndige Moshpits steht, wird hier Live sicherlich nicht enttuscht werden. Auerdem wird sich hier zeigen, dass das schlechte Feeling beim Gesang (hoffentlich) nur ein Produktionsmakel ist. Bis dahin lsst sich ber diesen Mangel durchaus hinweg sehen, was die Platte "Sent To Destroy" von Hopelezz zu einer guten Empfehlung fr alle Genrefans macht.
   
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