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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ORKAN - Livlaus
Band ORKAN
Albumtitel Livlaus
Label/Vertrieb Livlaus
Homepage www.facebook.com/orkanmetal
Verffentlichung 11.09.2015
Laufzeit 42:52 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Der Bandname ist hier Programm. Wie ein ORKAN fegt die Black-Metal-Walze mit ihrem Zweitwerk "Livlaus" ber den Hrer hinweg. Gegrndet wurde die Truppe im norwegischen Bergen bereits 2008 von Gjermund Fredheim, einem Live-Gitarristen von Taake, sowie dem Ex-Byfrost Drummer Rune Nesse. Nach einem Debt 2012 mit dem Namen "Crimson Canvas" legt der Vierer mit der neuen Scheibe nun nach.
"Livlaus" wurde im Studio live eingespielt, lediglich Effekte und der Gesang wurden nachtrglich hinzugefgt. Zudem folgt die Scheibe dabei einem losen Konzept. Eine rastlose Seele versucht ihren eigenen Frieden im Reich der Toten zu finden, das alles mit norwegischen Texten. Zustzlich konnte man Hoest von Taake und V'Gandr von Helheim fr Gastauftritte dazugewinnen. Musikalisch ist das, wie bereits erwhnt, gerade zu Beginn sehr wst. Jedoch mit einem absolut ordentlichen Sound, fr den Iver Sandoy (Solslotted Studio) und Herbrand Larsen (Enslaved/Earshot Studio) verantwortlich zeichnen. Neben dem eher skandinavischen Schwarzmetall gibt es auch immer mal wieder Versatze und Sprnge in Richtung Thrash oder Death Metal. berzeugend sind dabei vor allem die drei Titeltracks "Livlaus Del 1: Evig", "Livlaus Del 2: Dodens Dal" und "Livlaus Del 3: Tusen Sjeler". Alle drei beinhalten sowohl starke Riffs, als auch eine starke Atmosphre und bauen aufeinander auf. Nicht zuletzt deswegen bilden die drei Stcke den Kern der Geschichte bzw. des Albums und ragen im Gegensatz zu den brigen Liedern noch ein wenig heraus. Daneben ist auch "Uforgjengeleg" mit seiner Gitarrenarbeit noch hervorzuheben, allerdings haben die brigen Stcke neben der Titeltrilogie nur wenig gemein miteinander. Es sind kaum thematische Anlehnungen festzustellen, was den roten Faden hinter dem eigentlichen Konzept ein wenig vermissen lsst.
"Livlaus" braucht aber vor allem etwas Zeit, um sich ein wenig entfalten zu knnen. Dann ist die neue Platte von ORKAN zwar noch kein Augenffner, aber keinesfalls eine schlechte Black-Metal-Scheibe, dennoch etwas eigen. Probieren sollte es der geneigte Fan einfach mal selbst.
   
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