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20. September 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

INVIVO - Arise
Band INVIVO
Albumtitel Arise
Label/Vertrieb Be True Music / SPV
Homepage www.facebook.com/invivoproject/
Verffentlichung 11.12.2015
Laufzeit 46:15 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Das italienische Trio INVIVO, das 2007 in Udine gegrndet wurde, verffentlicht mit "Arise" ein Quasi-Rerelease, denn die Scheibe wurde bereits 2013 von der Band in Eigenregie schon einmal verffentlicht. Zum damaligen Zeitpunkt blieb das groe Medieninteresse aber scheinbar aus, glcklicherweise lernte man aber aus Sicht der Italiener die richtigen Leute kennen. So wird "Arise", diesmal mit Label im Rcken, nun nach zwei Jahren der groen ffentlichkeit erneut prsentiert.
Die Scheibe ist bereits der zweite Longplayer nach dem Debt "Change Tomorrow" von 2010 und der Alternative Rock zeigt, dass die Jungs spielerisch richtig was drauf haben. Zwar ist das stellenweise schon sehr poppig, doch auch die die hrteren Passagen mit verstromten Gitarren kommen nicht zu kurz. So erinnert "Engage" gerade zum Ende hin stark an die englischen Oceansize, Gedanken an Muse kommen in einigen Stcken wie "Magnets" oder "Unchained" ebenfalls auf und hin und wieder klingt die Stimme von Snger Marco Celotti wie eine Mischung aus Stephen Richards (Taproot) und Zo Vissa (Pulse Ultra). Die einzelnen Songs sind darber hinaus sehr vielschichtig und keinesfalls einfallslos oder erwecken den Eindruck, am Reibrett entstanden zu sein. Kleinere Keyboardeinlagen untermalen die Stcke oftmals und verleihen dem eh schon druckvollen Sound noch mehr Breite, was man sehr gut in der Nummer "Sulfur" oder dem abschlieenden "Where It Ends" nachvollziehen kann. Dabei wird die Platte aber gar nicht aufdringlich, sondern erzeugt vielmehr ein eher weiches und ausgeglichenes Bild. Das ndert sich auch nicht, wenn mal progressive Elemente wie in "The Edge" oder "Hostage" beigesteuert werden.
Aufgrund der Qualitt ist es schon verstndlich, dass INVIVO viel daran gelegen war, "Arise" der breiten Masse nochmals zugnglich zu machen und das Album grer zu vermarkten. Das ist schlicht gute Musik und das kann man dann auch einfach mal so anerkennen. Auch wenn es ausnahmsweise mal kein Metal ist.
   
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