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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MILLARIUM - First Blood Running
Band MILLARIUM
Albumtitel First Blood Running
Label/Vertrieb Haensel & Gretel / Indigo
Homepage www.millarium.de/
Alternative URL www.facebook.com/millarium
Verffentlichung 23.10.2015
Laufzeit 44:09 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Das deutsche Quartett MILLARIUM stammt aus Hannover und hat sich 2009 zusammengefunden. Nach der EP "High Rise", die im Jahr 2012 das Licht der Welt erblickte, gibt es jetzt mit "First Blood Running" das Debtalbum der Niedersachsen.
Will man die Platte in eine Nische einordnen, trifft es die Mischung Hardrock und Thrash am besten. Wobei angefhrt werden sollte, dass der Thrash sich eher zurckhlt und vor allem der Hardrock berwiegt. Auch knnen die Niedersachsen kaum den Umstand verhehlen, dass man trotz der Mglichkeit, einen Plattendeal in der Tasche zu haben, erst krzlich aus dem Amateurstatus herausgewachsen ist. Der Sound klingt trotz Studio einfach noch mehr nach Underground und trotz guter Gitarrenarbeit wird man das Gefhl nicht los, dass die Songs recht simpel gestrickt sind. Auch ist die Stimme von Snger Daniel Curcija arg dnn. Singen kann er durchaus, denn die Tne werden getroffen und es kruseln sich keine Fungel, aber es fehlt schlicht die Power. Komischerweise erinnert mich dieser Mix stellenweise an alte Metallica. Allerdings ist das weder eine Seltenheit bei den Bands, die mir so unterkommen, noch ist das eine seltene Assoziation bei mir. Nun mssen eine dnne Stimme sowie einfache Songs nicht gleich ein schlechtes Kriterium sein, fr mehr fehlen aber hier einfach die Eier und der Nachdruck. Zudem wird auch darber hinaus nicht viel geboten, was wirklich berraschend wre. Auch hier mag man das Argument bringen, das niemand das Rad neu erfinden muss. Dann soll aber auch keiner berrascht sein, wenn ich beim x-ten Reifen nicht vllig aus dem Huschen bin.
"First Blood Running" ist das Debt einer nicht mehr ganz so frischen Truppe, die aber trotzdem wie viele andere auch, auf dem tiefsten aller Tatsachenbden angefangen haben wird. Eben das hrt man der Band und dem Album noch an. Das mag man fr den Moment verzeihen, fr einen zweiten Longplayer sollte aber eine klare Steigerung zu erkennen sein.
   
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