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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FORTRESS BLACK - I.N.R.I.
Band FORTRESS BLACK
Albumtitel I.N.R.I.
Label/Vertrieb Demons Run Amok
Homepage www.facebook.com/fortress.black
Alternative URL fortressblack.bandcamp.com/
Verffentlichung 04.12.2015
Laufzeit 20:18 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Aus Stuttgart kommt mit FORTRESS BLACK eine Truppe, die sich an die Mischung von Hardcore mit Black Metal traut. Nach einer Demo aus dem Jahre 2012 und einer selbstbetitelten EP 2013 gibt es nun mit "I.N.R.I." eine weitere EP der Schwaben.
Trotz der eher klassischen Aufmachung, wie beim Logo oder Cover, drfte der Opener "Endzeit" fr den klassischen Panda-Fan eher verstrend sein, denn die Hardcoreseite ist doch arg ausgeprgt. Der Text ist deutsch und durch die Wucht muss ich unweigerlich an Kevin Otto (End Of Days, Optimist) denken, zumal der Track auch recht stumpf wirkt. Im weiteren Verlauf verschwimmen die Konturen aber besser und vor allem die Gitarren arbeiten merklich daran, den schwarzen Samt nicht zu sehr im Hintergrund zu halten. So sind die beiden Stcke "Leave Me Alone" und " Lost Soul" auch weitaus gelungener. Mit "Now I Lay Me Down" nehmen die Sddeutschen dann massiv das Tempo heraus und bauen mehr auf einen dicken Groove, whrend der Snger sich die Stimme aus dem Leib kotzt. Mit dem Titeltrack haben FORTRESS BLACK noch einen zweiten deutschsprachigen Song auf der Platte, ehe "The Poison Belt" mit einem Drumgewitter und einer tief melancholischen Note den Abschluss dieses Mini-Albums beschreibt.
Man kann "I.N.R.I." als durchaus gelungenes Experiment bezeichnen, wenn man sich zum ersten Mal mit der Band beschftigt. Es gibt keine Ausreier nach unten, der Sound ist dick produziert und passt zum gesamten Auftritt. Fr die Zukunft wre allerdings etwas mehr Eigenstndigkeit frderlich, da es derzeit einige neue Kapellen gibt, die sich in einem hnlichen Segment bewegen. Sich dort herauszuheben, wird die nchste Stufe der Entwicklung sein.
   
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