Navigation
                
14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KARMA VIOLENS - Skin Of Existence
Band KARMA VIOLENS
Albumtitel Skin Of Existence
Label/Vertrieb Roar Records / H'ART
Homepage www.karmaviolens.com/
Alternative URL www.facebook.com/karmaviolens
Verffentlichung 13.11.2015
Laufzeit 39:58 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 10 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Die griechischen KARMA VIOLENS existieren bereits seit 2002 und verffentlichen mit "Skin Of Existence" ihr zweites Album nach dem Debt "Dormancy" von 2011. Produziert und aufgenommen wurde die Scheibe von den Athenern selbst, fr den Mix angelte man sich wie beim Debt Daniel Castleman, das Mastering bernahm Alan Douches (Death, Malevolent Creation, Mastodon, Motorhead etc.).
Die neue Scheibe berzeugt dabei mit einem Mix aus Death Metal und einer, aus meiner Sicht, ordentlichen Prise Thrash. Der Einstieg beginnt mit "Incuarius" zunchst sehr dster, was es im Grundton auch bleibt, allerdings nicht so destruktiv wie zu Beginn angedeutet. Wucht trifft es da eher. Die Riffs grooven durch die Magengrube oder feuern im Stakkato finstere Melodien aus den Rohren und Snger Marios brllt alles in Grund und Boden. Ein erstes Highlight ist das schleppende "Soulless Child", welches durch seine Trgheit eine unglaubliche Power hat. Das Niveau ist jedoch nicht durchgehend konstant, zwischendurch offenbaren sich im weiteren Verlauf auch ein paar Lngen. Das liegt weniger am fehlenden Knnen, als in der bevorzugten Spielweise. In Sechzehntel und schneller wird ber die Saiten gehackt, was oftmals mit guten Soli oder Melodiebgen aufgelst wird, auf Dauer ist das jedoch eine Idee zu monoton. So wechseln sich dann auch die strkeren Lieder wie der Titeltrack oder das knallige "Incubation Day" mit den eher drgen Stcken ab. Zum Ende hin wird es dann mit "About My Creator" wieder etwas aufregender, das in der Strophe sehr an Heaven Shall Burn erinnert. Mit "Dead Man's Story" packt man zum Schluss noch mal die Walze aus und stampft im Midtempo und einem geilen Riff davon.
Selbst wenn "Skin Of Existence" in der Qualitt auf voller Lnge gesehen ein paar Schwankungen hat, so hat die neue Platte von KARMA VIOLENS doch Charme, weil hier eben auch mit der eigenen Produktion im Vorfeld viel im 'Do-it-yourself-Modus' gearbeitet wurde. Und wem Lamb Of God oder Machine Head zu soft daherkommen, der wird mit den Griechen sicher neue Freunde finden.
   
<< vorheriges Review
CULTURE KILLER - Throes Of Mankind
nchstes Review >>
DESPITE EXILE - Disperse


Zufällige Reviews