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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CULTURE KILLER - Throes Of Mankind
Band CULTURE KILLER
Albumtitel Throes Of Mankind
Label/Vertrieb Metal Blade
Homepage www.culturexkiller.com/
Alternative URL www.facebook.com/culturekiller/
Verffentlichung 27.11.2015
Laufzeit 38:37 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 5 von 15 Punkten
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Bereits zweieinhalb Jahre nach ihrer Grndung verffentlichen CULTURE KILLER aus Daytona Beach in Florida nach einer EP 2014 und einer Single Anfang 2015 ihr Debtalbum. "Throes Of Mankind" bietet dabei eine derbe Mischung aus Hardcore und Metal, tendiert aber insgesamt eher in die stumpfere Richtung beider Strmungen.
Der Fnfer aus Amiland mchte die Platte dabei gern als Botschaft verstanden wissen. Laut eigener Aussage behandelt das Album "Themen, die gegenwartsrelevant sind: Rassismus, Menschenhandel, Pdophilie, Sucht nach Medikamenten, Prominentenverehrung etc.", wie Snger und Gitarrist Hunter Young erklrt. Die Musik soll als Kritik an derlei Auswchsen verstanden werden, die die Band so zum Ausdruck bringen mchte. Der Ansatz ist soweit lblich, die Umsetzung dessen haut mich nur nicht wirklich vom Hocker. Bin ich dem stumpfen Hardcore-Beatdown-Gebolze eher weniger zugetan, ndert sich das leider auch nicht mit einer dicken Breitseite Metal drin. Denn da bleibt der Beatdown immer noch Beatdown und somit wenig innovativ bis einfallslos. Und Songs wie "Cloaked In Deceit" gibt es so schon zuhauf in allen erdenklichen Varianten. Dass es anders ginge, beweist mitunter "Throes", der einerseits einen geilen Rhythmus im Schlagzeug hat, andererseits ein starkes Riff darbietet. Diese Nummer muss jedoch als Interlude verstanden werden, denn erstens bleibt der Gesang aus, zweitens ist das mit gerade mal zwei Minuten doch eher kurz fr ein Lied.
So verfllt man dann wieder ins alte Muster und holzt sich durchs Dickicht. Das bringt zwar in manchen Momenten den richtigen Spirit rber und versprht unbndige Aggression wie in "(Sub) Stance", insgesamt sind das aber zu kleine Glanzpunkte in einer ansonsten berschaubaren Darbietung. Mit der letzten Nummer "Inhuman Nature" hat man sich noch an einer etwas atmosphrischeren Gangart versucht, die jedoch nur zwei Minuten vorhlt, ehe auch hier das bekannte Rezept greift. Letztenendes schlgt der Spannungsbogen nicht sonderlich aus und das Ende der Scheibe wird eher wohlwollend hingenommen. Wem dieses stndig monotone Geholze noch nicht zu den Ohren rauskommt und wer auf so was steht, wird mit CULTURE KILLER seine wahre Freude haben. Ansonsten nichts, was man gehrt haben muss.
   
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