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23. Jul 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PARAGON - Hell Beyond Hell
Band PARAGON
Albumtitel Hell Beyond Hell
Label/Vertrieb Remedy Records/Soulfood
Homepage www.paragon-metal.com
Verffentlichung 18.03.2016
Laufzeit 55:47 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 13 von 15 Punkten
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In den letzten Wochen wurden wir ja regelrecht verwhnt von deutschem Edelstahl. Primal Fear, Brainstorm und Mystic Prophecy haben tonnenweise Qualitt abgeliefert, doch den Pokal holen sich PARAGON. "Hell Beyond Hell" ist schlicht das beste Album der Hamburger und toppt die genannten Sahneschnittchen am Ende deutlich, da es keinen einzigen Ausfall gibt und die Trefferanzahl beinahe bengstigend ist. Fr den Aussteiger Christian Gripp sitzt Sren Teckenburg am Schlagzeug und die Rckkehr von Stammgitarrist Martin Christian hat der Band mehr als gut getan. Los geht es, als gebe es kein Morgen mehr, mit der Speedgranate "Rising Forces", einem wahren Ritt auf der Rasierklinge, mit einem deftigen Refrain und packendem Gitarrenduell des Doppels Bertram/Christian. Ins gleiche Horn stt "Buried in Blood", eine Nummer die nicht nur verdammt schnell, sondern auch verdammt aggressiv klingt. Der Titeltack atmet PARAGON in Reinkultur. "Hell Beyond Hell" ist eine Livehymne, die sich ins Hirn frst und dort lange Zeit ihre Runden dreht. Ein weiteres Glanzlicht nennt sich "Stand Your Ground" und knnte zur Hymne jeder Ultra-Bewegung werden. Doch auch im epischen Spielfeld haben sich die Hamburger in den letzten Jahren ihre Sporen verdient. So verwundert es nicht, dass die Songs im mittleren Tempobereich auch voll berzeugen knnen. Am Ende verweist das getragene, melancholische "Heart Of The Black" den atmosphrisch dichten "Devil's Waitingroom" knapp in die Schranken, aber beide Songs sind brenstarke Titel. Wenn es neun Nummern auf 55 Minuten schaffen, dann drfte auch klar sein, dass sich die Mannschaft um Jan Bnning und Fronter Andreas Babuschkin beim Songwriting so ihre Gedanken gemacht hat. "Thunder In The Dark" als Bonustrack zu bezeichnen ist schlicht eine Untertreibung, denn auch dieser Powertrack hat Hitcharakter.
Das Cover, wieder gezeichnet von Lars Paukstadt, der seinerzeit das Bandlogo entworfen hatte, ist auch ein Hingucker und die Vinylanhnger drfen sich auf einen Augenschmaus freuen. Die Produktion klingt fett und bietet vor allen den Gitarren viel Raum, der grandios genutzt wird. Buschi singt nach wie vor wie ein junger Gott und Jan und Sren haben den Background stahlhart im Griff. PARAGON sind auf alle Flle zurck im Geschft und bieten uns mit "Hell Beyond Hell" ein groartiges Album an, das ohne Zweifel den Hhepunkt ihres bisherigen Schaffens darstellt.
   
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