Navigation
                
23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SAXON - Lionheart
Band SAXON
Albumtitel Lionheart
Label/Vertrieb Steamhammer/SPV
Homepage www.saxon747.com
Verffentlichung 20.09.2004
Laufzeit 45:09 Minuten
Autor John Schmitz
Bewertung 10 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Wenn aus dem Hause SAXON ein neues Album ansteht, ist fr mich immer Feiertag, denn die alten Recken um den charismatischen und humorvollen Biff Byford sind nicht nur eine der besten Livebands berhaupt sondern auch stets fr solide neue Scheiben gut. Etwas skeptisch stimmte mich allerdings die Information, dass der alte Fritz durch Drummer Jrg Michael ersetzt wurde, denn letzterer spielt einen Stil den ich berhaupt nicht mag und schon gar nicht bei meinen geliebten englischen Freunden. Meine Befrchtungen werden dann schon zu Beginn war, denn der schnelle Opener "Witchfinder General" ertnt mit Doublebass-Gebller, was ich bei SAXON gar nicht hren will. Na ja, im weiteren Verlauf der Scheibe verzichtet man Gottlob grtenteils darauf. Weiter geht's mit dem flotten "Man and machine", das nett aber nicht genial ist. Nach einem kurzen Intro kommt dann der Hammer in Form von "Lionheart". Der leicht epische, etwas in die "Crusader"-Ecke gehende Titeltrack ist ein Highlight und wird sicher die nchsten Jahre im Live-Programm sein. Geil! Der Rest von "Lionheart" ist recht durchwachsen. Mit "To live by the sword" (coole Vocals von Biff), dem schnen und kurzen "Jack Tar" (hat eine Intro-Funktion) und "English Man'o'War" (!!!) hlt der Silberling noch drei Hammerstcke bereit. Doch leider gibt es ebenfalls Mittelmiges ("Beyond the grave", "Justice", "Flying on the edge") zu hren. Ein kleiner Ausfall in Form von "Searching for Atlantis" (der Chorus ist einfach langweilig) hat sich auch eingeschlichen.
Obwohl die Produktion fett ist, kann ich mich nicht fr sie begeistern. Die Gitarren sind tierisch oft gedoppelt und den Verzerrer hat man ordentlich rausgedreht. So sind die Klampfen zwar fett, sgen aber nicht die Bohne. Auch der typische Jrg Michael Drum-Sound ist wohl Geschmackssache. Positiv bleibt das stimmige Cover zu erwhnen, das zwar nicht sehr kreativ ist, aber dafr genau zur Band passt. Das gibt coole Shirts!
Fazit: Kein Meilenstein aber dennoch fr SAXON-Fans unumgnglich!
   
<< vorheriges Review
THE JELLY JAM - 2
nchstes Review >>
SYSTEM SHOCK - Arctic Inside


 Weitere Artikel mit/ber SAXON:

Zufällige Reviews