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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

REDEMPTION - The Art Of Loss
Band REDEMPTION
Albumtitel The Art Of Loss
Label/Vertrieb Metal Blade Records / Sony
Homepage www.redemptionweb.com/
Verffentlichung 26.02.2016
Laufzeit 76:32 Minuten
Autor Torsten Butz
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Gerade mal anderthalb Jahre sind seit dem Live-Mitschnitt "Live From The Pit" vergangen, da legen die Prog-Metaller um Mastermind Nick van Dyk mit "The Art Of Loss" ein neues Studioalbum nach, jetzt erstmals bei Metal Blade. Seit dem vorigen Studioalbum "This Mortal Coil" sind bereits 5 Jahre ins Land gezogen. Wer die Band bisher noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass kein geringerer als Fates Warning Frontmann Ray Alder bei Redemption am Mikro steht. Gitarrist Bernie Versailles (Agent Steel / Engine) konnte leider an diesem Album nicht mitwirken, er kmpft immer noch mit den Folgen eines Aneurysmas. Wer ein paar Euro ber hat, fr Bernie gibt es eine Homepage, wo man Infos erhlt wie man ihn finanziell untersttzen kann. Man mag ja ber unser Gesundheitssystem meckern knnen, aber wir haben wenigstens eins. Auch Bandchef Nick hat mit schlimmer Krankheit zu kmpfen (Leukmie) und auch ein Kind von ihm ist krank, es hat eine uerst seltene Augenerkrankung. Als gbe es nicht schon genug Elend auf dieser Welt, da ist man noch mit solchen Schicksalsschlgen gestraft. Fr dieses Album hat Nick viele Musiker eingeladen, unter anderem Chris Poland, Marty Friedman, John Bush, Chris Broderick. Das verspricht viele groartige, abwechslungsreiche, stets songdienliche Soli und John Bush (bester Snger den Anthrax je hatten) veredelt das The Who Cover "Love Reign O'er Me". Fr das Artwork wurde Travis Smith engagiert, bekannt von Nevermore, Opeth, Amorphis. Doch das alles sagt nur wenig ber die Musik auf diesem Album aus. Auch wenn ich mich wiederhole: Wer noch nichts von Redemption gehrt hat und der gerne melodischen Prog-Metal hrt, hat definitiv was verpasst, denn Redemption gehren mittlerweile zur Spitze dieses Genres. Live nur ganz selten in unseren Gefilden zu sehen, liefert diese Band doch seit 2003 regelmig hochwertiges Edelmetall ab und das aktuelle fllt nicht gegen die frheren ab. Der Zugang zu den Alben ist sicherlich nicht immer leicht, doch die Mhe lohnt. Nur allzu schnell hat man Juwelen wie Redemption in der immer schneller drehenden Welt bersehen. Auch "The Art Of Loss" ist ein Album, das sich dem Hrer nur allmhlich ffnet, dem man aber die Zeit unbedingt geben sollte. Ja, auch bei mir bentigte es einige Hrrunden, kaum verwunderlich bei so schwerer Kost wie dem 22mintigen Epos "At Day's End"! Wohl etwas deftig fr den Einstieg, daher empfehle ich "Damaged" oder "The Center Of Fire" um dieses Album kennen zu lernen und danach zugleich "Hope Dies Last", ganz besonders von Ray Alders Fhigkeiten gekrnt.
Anhnger des progressiven Metals mssen hier zuschlagen.
   
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