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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MAGNUM - Sacred Blood  Divine  Lies
Band MAGNUM
Albumtitel Sacred Blood Divine Lies
Label/Vertrieb Steamhammer/SPV
Homepage www.magnum.co.uk
Verffentlichung 26.02.2016
Laufzeit 54:23 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Das Gitarrenriff ist ein paar Sekunden angeschlagen und dann setzt der Gesang ein. Schon nach wenigen Momenten berkommt den Hrer beim neuen MAGNUM-Album schon dieses wohlige Gefhl, das gerade etwas Besonderes passiert. Die Briten sind eine der besten Hardrockbands dieses Planeten, werden diesen Status aber erst nach Karriereende erlangen, wenn auch der letzte Fan merkt, was fehlt. Seit vierzig Jahren liefern Gitarrist und Songwriter Tony Clarkin und sein Snger Bob Catley wahnsinnig hohe Qualitt im Bereich epische, bombastische Rockmusik ab. Die neue Scheibe "Sacred Blood "Divine" Lies" reiht sich dabei nahtlos neben den Meisterwerken "Chase The Dragon", "Wings Of Heaven" oder "Brand New Morning" ein und steht nur knapp unter dem Jahrhundertwerk "On A Storyteller's Nght". Eingeleitet wird das Album mit dem Titeltrack, einem Monumemt der klassischen Rockmusik, mit einer wunderbaren Melodiefhrung und der ausdrucksstarken und gefhlvollen Umsetzung am Mikrofon durch Catley, den einige auch aufgrund seiner langjhrigen Ttigkeit bei Avantasia kennen drften. Danach folgt das oberlssige "Crazy Old Mothers", das uns Fans jenseits der Vierzig daran erinnern soll, auch weiterhin den Arsch hochzukriegen und Konzerte zu besuchen. Einfach nur rockig und nach vorne gespielt kommt "Princess In Rags (The Cult)" daher, eingerahmt von einem keyboardgetragenen Mittelteil, der nachhaltig beweist, dass es ein gelungenes Nebeneinander von Gitarre und Tasten geben kann. Clarkin hat einige knackige Riffs am Start und soliert so befreit, wie lange nicht mehr. Auch die folgenden Songs laufen wunderbar aus der Box und werden kurz vor Ende des Albums noch einmal in dem unwiderstehlichen "Twelve Men Wise And Just" gebndelt, einer weiteren Wahnsinnsnummer, die uns die Briten schenken. Und wenn sich jetzt noch jemand fragt, warum "Divine" extra in Anfhrungszeichen steht, dann liegt das daran, dass man Coverzeichner Rodney Matthews, einen glubigen Christen, nicht vor den Kopf stoen wollte und so den Albumtitel entschrft hat. Dinge gibt es... aber dafr ist halt auch das Artwork von "Sacred Blood "Divine" Lies" ein echter Hingucker geworden. Die regulre Edition enthlt zehn Songs. Einen Zuschlag von drei Nummern gibt es auf der Sonderedition, die allerdings ein paar Tacken mehr kostet. Auf alle Flle ist das Geld so oder so sehr sinnvoll investiert.
   
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