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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

REFUSAL - We Rot Within
Band REFUSAL
Albumtitel We Rot Within
Label/Vertrieb FDA Rekotz / Soulfood
Homepage www.refusalband.com/
Alternative URL www.facebook.com/refusalband/
Verffentlichung 22.01.2016
Laufzeit 32:15 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Schon eine ganze Weile treiben die finnischen REFUSAL im Untergrund ihr Unwesen. Bereits 2008 gab man in Helsinki erste Lebenszeichen von sich. Es brauchte dann aber doch insgesamt sieben Demo-Tapes, bevor man acht Jahre spter mit "We Rot Within" auch das erste Debtalbum prsentieren kann.
Auf seinem Erstling prsentiert der Fnfer recht deftigen sowie brachialen Death Metal gepaart mit Grindcore, vor allem der Sound vermittelt eine derbe Durchschlagskraft. Vom Start weg mit dem Opener "Dignity In Void" schreit und grunzt sich Snger Niikka Lius die Stimmbnder wund, die xte schreddern ganze Landstriche platt und der Bass haut dir unentwegt mit hoher Frequenz in die Magengrube. Dazu wird das Ganze technisch sehr fein dargeboten, da es nicht in wildem und planlosem Geballer mndet, sondern durchweg hohe Qualitt und Knnen an den Instrumenten zeigt. Zwischendurch nimmt man auch mal den Fu vom Gaspedal, wie in "Get Insight" und baut so noch etwas mehr Wucht auf. Zum Ende hin wird in den letzten beiden Stcken "Doomed" und dem Titeltrack sogar noch ein bisschen Atmosphre aufgebaut durch kleine Gitarreneffekte bzw. einen kurzen Damenchor-Einspieler. Doch trotzdessen, das "We Rot Within" im ersten Moment beraus ansprechend ist, bleibt berraschend wenig hngen. Zwar werden Riffs und Melodien in den vielen Blast-Attacken in durchaus ausreichender Menge angeboten, trotz des ganzen Feuers will das Teil bei mir aber nicht wirklich znden. "We Rot Within" hat fr die halbstndige Spieldauer die Prsenz eines auf Hhe der Grasnarbe vorbei fliegenden Dsenjets, ist aber auch genauso schnell wieder verflogen. Man wei zwar, dass da was war, aber was genau, kann man nicht mehr sagen. Mit anderen Worten: Der Aggressionslevel ist fr die halbe Stunde einerseits unglaublich hoch und andererseits dadurch auch mit zunehmender Dauer monoton, dass auf halber Strecke Ermdungserscheinungen auftreten. Rausgerissen wird man aus dieser Eintnigkeit erst wieder mit dem vorletzten Track "Doomed" mit dem bereits angesprochenen Stilmittel.
Allerdings handelt es sich hier trotz der vielen Demos immer noch um ein Debt und ich bin selbst auch nicht als ausgewiesener Grind-Anhnger bekannt. Daher sollte hier erwhnt werden, dass die letztliche Bewertung mehr meinem eigenen Geschmack geschuldet ist, als das hier jemandem von REFUSAL abgeraten werden soll.
   
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