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24. April 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

STEVEN WILSON - 4 1 2
Band STEVEN WILSON
Albumtitel 4 1 2
Label/Vertrieb Kscope/Edel
Homepage www.stevenwilsonhq.com
Verffentlichung 01.02.2016
Laufzeit 37:11 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Steven Wilson surft momentan auf einer Erfolgswelle im Bereich des Prog Rock, dass man sich manchmal nur verwundert die Augen reiben kann. Was macht der Schlaks eigentlich noch alles? Produktionen, neue Mixes alter Scheiben wie fr Jethro Tull oder Solo Alben, der Porcupine Tree Grnder hat berall seine Fe in der Tr. Ich sage immer "Von nix kommt nix", denn das Steven Wilson ein absoluter Knner seiner Fcher ist, drfte unumstritten sein. Sein letztes, formidables Studio Album hie "Hand.Cannot.Erase" und erschien vor nicht mal einem Jahr. Jetzt legt der Tausendassa schon nach, wie aber der Titel schon sagt, soll es irgendwo nur ein Zwischending sein. Auerdem mit 37 Minuten fr seine Verhltnisse eine Maxi-Single. Aber eine, die sich durchaus lohnt anzuhren, denn B-Ware liefert der scheue Brite auch hier nicht ab, obwohl sich nur zwei neue Stcke auf 4 1/2 befinden. Dazu gibt es jeweils zwei Outtakes aus den letzten beiden Studio-Alben sowie einer (genialen) Neueinspielung von "Don`t Hate Me", einem alten Porcupine Tree Stck. "Year Of The Plague" ist ein etwas ruhigeres Instrumental, das jedoch eine schne Stimmung vermittelt. "Happiness III" macht seinem Titel alle Ehre und darf von mir sogar als "poppig" bezeichnet werden, knnte als eine Hommage an die Beatles gemeint sein. Das Gegenteil ist dann "Sunday Rain Sets In", wieder ein Instrumental, allerdings mit einer eher dsteren Stimmung und im letzten Drittel erst so richtig proggig. "Vermillioncore" kommt ebenso ohne Gesang aus und ist das Stck auf dem Album, das Prog Anhnger am meisten lieben werden, weil es sehr sperrig und gehetzt wirkt. Das Album wurde mit der gleichen Mannschaft eingespielt wie besagtes "Hand.Cannot.Erase" und ist durchaus geeignet, die Wartezeit auf das nchste Meisterwerk zu verkrzen, ohne allerdings ein Selbiges zu sein.
   
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