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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DYLEM - Dylem
Band DYLEM
Albumtitel Dylem
Label/Vertrieb 7hard/Membran
Homepage www.dylem.ch
Verffentlichung 29.01.2016
Laufzeit 42:08 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Aus der Schweiz kommt das Duo Dylem, bestehend aus Sngerin Mlody Dylem und ihrem musikalischen Partner Donovan. Der hat allerdings mit dem bekannten Folk Pop Barden aus den Siebzigern ("Catch The Wind", "Atlantis" u.v.m.) nichts zu tun, man(n) nennt sich halt nur genauso. Zusammen machen die beiden eine Art symphonischen Rock, der durchaus sogar hier und da als Metal durchgeht. Zustzlich werden die Stcke mit kleineren Prog Anteilen gewrzt, das allerdings nur in Nuancen. Den Einstieg macht das instrumentale "Ouverture", eine Mischung aus Keyboards und Gitarren. Die verwendeten Streicher kommen allerdings hrbar aus der Konserve, wie bei anderen Songs auch. Madame Dylem hat schon eine ausdruckstarke Stimme, was den Rest der insgesamt neun Stcke jedoch nicht vor dem Mittelma retten kann. So wechseln sich ruhige Passagen mit rockigen ab, alles wirkt jedoch irgendwie zu gezwungen, aufgesetzt und allzu klischeehaft. Eine mutige Besonderheit gibt es allerdings noch, und zwar singt die Gute drei Songs in franzsisch, und zwar "Pluis De Cristal", "Sors De Mes Nuits" und "Passe Le Pass". Das ist zwar sehr speziell, passt aber meiner Ohren nach nicht zu der Musik sondern nervt mich eher im Verlauf der gut 42 Minuten. Das Cover ist dagegen sehr hbsch, kann sein dass es sich bei der abgebildeten Dame auch um die Sngerin handelt, da war wohl der "Sex Sells"-Gedanke die Idee. Knnte ich mir jedenfalls sehr gut als Poster ber meinem Bett vorstellen. Wie dem auch sei, das Duo wird mit ihrer Platte bei uns bestimmt keine Bume ausreien knnen und nur einen kleinen Kuferkreis ansprechen, was dann hoffentlich nicht zum "Dilemma" wird, denn so heit dann ironischerweise der Abschlutrack.
   
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