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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FIRESPAWN - Shadow Realms
Band FIRESPAWN
Albumtitel Shadow Realms
Label/Vertrieb Century Media / Sony
Homepage www.facebook.com/firespawnofficial/
Verffentlichung 13.11.2015
Laufzeit 42:10 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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"Wir wollten etwas frisches und etwas schnelleres machen, als wir bisher in unseren anderen Bands gemacht haben." So beschreibt Alex Impaler, Gitarrist bei Necrophobic und live mit Naglfar unterwegs, die Entstehungsgeschichte von FIRESPAWN, einer neuen und doch wieder nicht so neuen Todesblei-Kombo aus Stockholm. Denn die brigen Mitglieder setzen sich zusammen aus LG Petrov, Victor Brandt (beide Entombed A.D. und andere Bands), Fredrik Folklare (Unleashed, Necrophobic) und Matte Modin (Raised Fist u.a.). Anhand dieser Namen sollte eigentlich schon alles geklrt sein. Ein Newcomer ist das wahrlich nicht, auch wenn "Shadow Realms" das Debt-Album des Fnfers ist.
FIRESPAWN sind da weit eher eine Hobbytruppe von erfahrenen Haudegen, die mal wieder den Zauber von etwas Neuem spren wollen. Insofern waren die Arbeitswege nicht nur recht kurz, sondern quasi vor der Haustre. Die Jungs fragten ihren Produzenten-Buddy Lawrence Mackrory, der kurzerhand zusagte und dann ging es auch schon ins Studio, wo man innerhalb eines Monats die Platte einspielte. Die Krze begrndet die Band recht lapidar mit "Schnelle Entscheidungen, schnelle Musiker, schnelle Ergebnisse. Das ist pure Energie!" Allerdings muss man konstatieren, dass man hier tatschlich nicht schon wieder so ein schwedisches Death Metal Album in der Hand hlt, wie man es so hufig hat. "Shadow Realms" ist einerseits sehr roh, auf der anderen Seite aber auch recht vielschichtig und erinnert stellenweise in der Machart sowie den Arrangements an die neue At The Gates, jedoch bei weitem nicht auf deren Niveau. Nur hat die Band auch hier wieder Recht, wenn sie sagt, dass man sich mit FIRESPAWN an keinerlei Konventionen halten muss. "Wenn wir mit Entombed eine Platte schreiben, achten wir natrlich darauf, dass es auch im Stile von Entombed bleibt", sagt Gitarrist Victor Brandt. "Mit FIRESPAWN wiederum gibt es keine solchen Regeln." Auch das hrt man, denn wirklich ausgewogen ist die Scheibe nicht wirklich, es fehlt ein wenig der rote Faden, andererseits sind die Stcke einzeln fr sich gesehen absolut hrenswert und machen Spa. So zum Beispiel die beiden groovigen Stampfer "Imperial Burning" und "All Hail" oder das wuchtige "Necromance".
Wenn man es wei, kann man den Spirit der Platte durchaus wahrnehmen. Fnf Herren, die mal wieder was Neues machen und sich dabei von ihren eingetretenen Pfaden ein Stck weit lsen wollten. Der groe Wurf mag das nicht sein, schief gegangen ist aber auch nichts. Ein ordentliches und kurzweiliges Death Metal Album, und damit reicht es dann auch.
   
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