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22. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FENFIRE - Rubikon
Band FENFIRE
Albumtitel Rubikon
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.fenfire.de
Verffentlichung 01.01.2012
Laufzeit 35:05 Minuten
Autor Johannes Albert
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Die Darmstdter Melodic Black Metal Band FENFIRE sind alles andere als neu im Geschft. Gegrndet hat sich die Truppe bereits 1998. Nach der ''Bitter Wine'' EP (2001) und einer Split EP mit HAGATYR (2004) erschien dann 2012 das Debtalbum ''Rubikon''. Somit hatten die Herren insgesamt acht Jahre Zeit, an dem Werk herum zu feilen und es zu verbessern. Das Ergebnis sind 35 Minuten atmosphrischer Hllen Metal. Im Grunde bedeutet das bse Gitarrenmusik kombiniert mit einem ebenso bsen Gesang. Den melodischen Teil bei der ganzen Geschichte bernimmt eine Orgel, die zwar in einigen Passagen gut mit den restlichen Instrumenten harmoniert und so interessante Parts hervorbringt, an anderen Stellen aber meiner Meinung nach zu prsent ist und eventuell etwas mehr in den Hintergrund treten knnte. Des weiteren wrden der Platte ein paar mehr abwechslungsreiche Elemente gut tun. Dies ist jedoch wohl eher ein Problem des Genres selbst. Auerdem geben sich die sechs Herren im Grunde schon Mhe, ''Rubikon'' facettenreich und unvorhersehbar zu gestalten. Trotzdem schafft es das Werk nicht zu jedem Zeitpunkt mich in seinen Bann zu ziehen und 100 prozentig zu berzeugen. Einen kleinen Hhepunkt besitzt der Rundling gegen Mitte / Ende der Scheibe. Mit dem richtig guten ''Kingdom Of My Desire'' besitzt das Album einen Track, der kontinuierlich Druck nach vorne macht und gleichzeitig einige berraschende Momente ans Tageslicht bringt.
Zwar verfehlt ''Rubikon'' den Sprung ins obere Drittel der Bewertung. Trotzdem knnen Genre Anhnger mal ein Ohr wagen. FENFIRE zeigen auf jeden Fall interessante Anstze und liefern einige druckvolle und gleichzeitige melodische Momente. Potential ist hier durchaus zu hren.
   
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