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24. April 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

CHRIS CAFFERY - Faces / God Damn War
Band CHRIS CAFFERY
Albumtitel Faces / God Damn War
Label/Vertrieb Black Lotus / Soulfood
Homepage www.chriscaffery.com
Verffentlichung 24.09.2004
Laufzeit 76:18 & 42:50 Minuten
Autor Olaf Reimann
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Junge, da will es aber einer wissen! Der Ex-Savatage Klampfer hat uns zum Einstand eine Doppel-CD um die Ohren, die fast 2 Stunden oder 25 Songs umfasst.
Power Metal mit moderner Prgung nennt man das wohl, was nach einem an die Scorpions (!) erinnernden Intro aus den Boxen tnt. Durch die Bank ganz amtlich umgesetzt aber niemals richtig berragend kommt das erste Teilstck namens "Faces" mit 76 Min. Lnge daher. Das nicht zu vernachlssigende Problem bei Chris Caffery ist der Gesang. Ich habe zwar schon ganz viele bedeutend schlimmere Stimmen vernommen, aber eine Offenbarung ist Chris' Organ nicht. Textlich geht es recht interessant weil dreckig zur Sache. Beispiel: "Pisses Me Off". Allerdings nerven mich die unzhligen Wiederholungen von Textzeilen wie beispielsweise bei eben genanntem Song, bei "Jealousy" (Nerv!!!) oder beim letzten Stck "Abandoned".Gitarrenmig sind viele harte, moderne und auch filigrane Parts vertreten. Das kommt insgesamt sehr gut. Fr Abwechslung sorgen Songs wie das durchaus hrenswerte akustische "Music Man" oder das abgedrehte "Evil Is As Evil Does". Oft fhlt man sich aber auch in beste Savatage-Zeiten zurckversetzt. Bestes Beispiel: "Never". brigens: das Gitarren-Riff von "Abandoned" erinnert doch sehr stark an eine Band, die mal eine schlichte schwarze Platte rausgebracht hat. Hrt mal rein!
Das zweite Teilstck "God Damn War" beschftigt sich thematisch mit...na was wohl: dem Krieg und den damit verbundenen Fragen nach dem Warum und wer wohl im Recht ist.
Diese Scheibe kommt mir etwas hrter und straighter vor. Gefllt mir deshalb aber weniger als "Faces". ber einen gewissen "Sprechgesang" kommt Chris Caffery selten hinaus und das Gitarren-Riffing ist noch moderner als auf CD Nr. 1 ausgelegt. Der Titel "Saddamize" (nettes Wortspiel!) ist durch die verwendeten orientalischen Skalen und Instrumente sehr interessant. Klasse! Den krzesten Songtitel "I" trgt ein eigensinniges Remake des Gospel-Klassikers "Amazing Grace". "God Damn War" ist vielen gesprochenen Takes versehen und durch einige Samples aufgelockert.
Ich denke, fr Fans wird der Kauf dieses Doppelpacks eh Pflicht sein und fr alle anderen ist Reinhren angesagt.
   
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