Navigation
                
13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CORONATUS - Raben im Herz
Band CORONATUS
Albumtitel Raben im Herz
Label/Vertrieb Massacre/ Soulfood
Homepage www.coronatus.de
Verffentlichung 04.12.2015
Laufzeit 51:45 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 5 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
"Vielleicht sollte man sich fr die neue Produktion einfach mal etwas mehr Zeit nehmen" war mein Tipp an Coronatus zu ihrer Scheibe "Cantus Lucidus", die am 05.12.2014 erschienen ist. Beherzigt hat man ihn nicht, denn fast auf den Tag genau ein Jahr spter, am 04.12.2015, erschien das neue Werk der Ludwigsburger Band mit dem Titel "Raben im Herz". Wie mein Kollege schon richtig auf unserer Facebook-Seite feststellte, liegt bei manchen Alben der Focus sehr auf dem Cover und soll wohl mnnliche Kufer ansprechen. Der Verdacht knnte auch bei "Raben im Herz" entstehen, beweist aber auch gleichzeitig, dass zumindest die Sngerinnen, die abgebildet sind, diesmal dieselben wie auf dem Vorgnger-Album sind. In diesem Punkt scheint man nach den vielen Besetzungswechseln also schon einmal stabiler geworden zu sein. Schlechte Stimmen haben Carmen Lorch und Anny Maleyes ja auch nicht, das war auch schon beim letzten Mal nicht bei meinen Kritikpunkten dabei, sondern die Harmonie zwischen den beiden. Die ist auch wirklich stimmiger geworden wie ich finde, hier schneidet die neue Coronatus auf alle Flle besser ab, auch die Produktion ist wesentlich harmonischer als noch zu "Cantus Lucidus"-Zeiten. Statt auf nervige Flten wie auf dem letzten Silberling zu setzen, bediente man sich diesmal eher klassischen Elementen wie z.B.Streichern, was schon einmal eine gute Idee war. Der Opener "Lady Of The Wall" ist auch echt ganz gut geworden. Leider ist das Werk aber wieder mal ein ziemlicher Flickenteppich geworden. Sptestens beim Refrain zu "Knig der Nebel" - Ihr merkt, auch hier hat man mal wieder textlich einen Mix aus verschiedenen Sprachen gewhlt - fngt die Scheibe richtig an zu nerven. Sorry, aber die Mischung aus Folklore und Symphonic "POP" Metal und Santiano ist einfach nicht gut, zustzlich fehlt es dem Stck vllig an Druck. Als wren die schwarzen Raben im Herz des Fliegen mde pltschert dann die CD so vor sich hin und entwickelt sich durch die deutschen Texte, die oft sehr kantig sind, schon ein wenig zum "Schlager" hin. Okay, ist sehr berspitzt, was ich damit ausdrcken mchte ist, fr Metal ist das eben zu weichgesplt. Da gab es dieses Jahr auf dem Gebiet auch mit Folk-Antzen einfach viel strkeres. Ich sag nur Leave`s Eyes.

Fazit: Coronatus zeigt sich auf dem neuen Album auf alle Flle verbessert, das muss man dann auch mal anerkennen. Aber ich bin immer noch weit entfernt, von einem guten Album zu sprechen. Vielleicht bin ich auch einfach die falsche Zielgruppe. Vielleicht berzeugt mich ja dann das nchste Album am 04. oder 05.12.2016. Die Beurteilung soll dann aber bitte ein Kollege bernehmen.
   
<< vorheriges Review
THE GRIM - Sanctified
nchstes Review >>
DIVIDED MULTITUDE - Divided Multitude


 Weitere Artikel mit/ber CORONATUS:

Zufällige Reviews