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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DEVIL IN ME - Soul Rebel
Band DEVIL IN ME
Albumtitel Soul Rebel
Label/Vertrieb Impericon Records / Soulfood
Homepage www.facebook.com/devilinmeband/
Verffentlichung 20.11.15
Laufzeit 35:38 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Nach For The Glory schickt sich mit DEVIL IN ME die nchste Band aus Lissabon an, der Stadt einen ordentlichen Stempel im Hardcore-Almanach zu verpassen. Mit ihrem inzwischen vierten Album "Soul Rebel" beweisen die Portugiesen, das man fr fetten Ostkstensound nicht mehr zwangslufig aus den Staaten kommen muss.
Bereits in der Vergangenheit ging es fr die Band nur steil nach oben. Nach einem erfolgreichen Debt 2006 und einem viel beachteten Nachfolger wurde die groe Hardcore-Gemeinschaft auf das Quintett aufmerksam. Das Vorgngeralbum "The End" wurde schlielich von Andrew Neufeld (Comeback Kid) produziert und man war oben angekommen. Features mit Freddy von Madball, Roger von Agnostic Front und Scott von Terror waren da nur eine Frage der Zeit. Auch auf "Soul Rebel" gibt es wieder einige Gastauftritte. In der Dampfwalze "Monster" sind diesmal die Jungs von Biohazard dabei, die Hymne "Warriors" wird von Freddie Cricien untersttzt und in "SYG" hilft Orlando von Atlantida On Demand (nie gehrt) am Mikro mit aus. Desweiteren ist das Album gespickt mit Singalongs, Crowdshouts und vielen guten Ideen. Der Sound drckt richtig gut durch die Boxen, die Schiebude haut einen dicken Groove nach dem anderen raus, die Gitarren spielen erfrischend oft auch oberhalb der E-Saite und die Stimme von Snger Poli bleibt berzeugend angepisst von Anfang bis Ende. Zudem versuchen DEVIL IN ME auch oftmals Melodien in Form von Riffs oder aber in die Stimme zu integrieren, was das Ganze sehr schn aus dem gewhnlichen Einheitsbrei herausragen lsst. Das wird schon beim Intro bemerkbar, wo selbst in der Krze von einer Minute ein geiles Riff gespielt wird und nicht wie schon so oft gehrt mal wieder ein Filmzitat herhalten muss. Um diesen Anspruch zu untermauern, hauen die Portugiesen mit dem treibenden Opener "Break The Chain" und dem Titeltrack direkt noch zwei Stcke hinterher, die alle Strken der Fnf zum tragen bringen. Auf die Dauer ist da auch kein wirklicher Qualittsverlust auszumachen, "Remember My Name" und das bereits angesprochene "Warriors" oder auch "Born To Battle" und "Power" halten die Spannung auf einem guten Level.
Mit "Soul Rebel" beweisen DEVIL IN ME, warum sie derzeit so angesagt sind. Die Platte kann sich jeder Hardcore-Jnger ohne Bedenken in den Schrank stellen und drfte sicher auch ber die Grenzen des Genres hinaus auf einige Gegenliebe stoen.
   
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