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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

VASTUM - Hole Below
Band VASTUM
Albumtitel Hole Below
Label/Vertrieb 20 Buck Spin / Soulfood
Homepage www.facebook.com/vastum-440192535391/
Alternative URL www.vastum.bandcamp.com/
Verffentlichung 06.11.2015
Laufzeit 37:04 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 8 von 15 Punkten
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"Hole Below", das dritte full-length-Album der amerikanischen Todesmetaller VASTUM, beginnt mit einem Intro, welches charakteristisch fr die gesamten folgenden 37 Minuten ist. Eine dstere Stimme, die aus den Untiefen zu kommen scheint, whrend sich im Hintergrund nicht zu erfassende Gerusche abspielen, fhrt in die Platte ein, bis schlielich nach zwei Minuten eine ebenso dstere Gitarrenwand auf den Hrer zurollt. Das baut eine schne Atmosphre auf, die auch beibehalten wird. Vor allem der Gesang, der auch oftmals von gesprochenen Texten untersttzt wird, unterstreicht diesen Eindruck stark, weil er mit sehr viel Hall unterlegt ist und sehr defensiv wirkt. Eigentlich der typische Tiefgaragensound. Mit den wuchtigen xten ist das als Gesamtkonzept nicht verkehrt.
Allerdings bleibt bei aller Dunkelheit, die "Hole Below" versprht, von der musikalischen Seite her nicht viel hngen. Durch die angewandten Stilmittel wirkt das alles recht schnell monoton. Oder andersherum: Die gewollte schaurige Atmosphre ist schlicht zu dominant. Dieser Umstand wird auch trotz verschiedener Tempovariationen nicht aufgebrochen. Ein Uptempo-Song wie "Amniosis" klingt im Endeffekt genauso, wie das schleppend-langsame "In Sickness And In Death". Die Gitarren versuchen zwar ebenso wie die Rhythmussektion, mit verschiedenen Riffs und Breaks, den Stcken verschiedene Anstriche zu verpassen, aber die Intensitt bleibt dabei immer die Gleiche. Auf Dauer ist das recht ermdend, da keine wirkliche Abwechslung wahrnehmbar ist. Erst die letzte Nummer "Empty Breast" schafft es stellenweise noch mal, so ein kleines Aufhorchen zu erzeugen, wird aber letztenendes genauso von der Schwermut geschluckt wie die komplette Scheibe. "Hole Below" hrt dann schlielich auf, wie es begonnen hat. Die Gitarrenwand verschwindet langsam und man hrt die Hintergrundgerusche des Beginns wieder, ehe diese sich schlielich im Nirwana verlieren.
Auch wenn das dritte Album von VASTUM konzeptionell durchdacht scheint, bleibt der Spannungsbogen doch sehr berschaubar. "Hole Below" ist somit eher etwas fr eingefleischte Genre-Freunde, die auch sonst jeder Todestruppe etwas abgewinnen knnen, als fr die breite Masse.
   
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