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22. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

REVERENCE - Gods Of War
Band REVERENCE
Albumtitel Gods Of War
Label/Vertrieb Razar Ice Records
Homepage www.reverencemetal.com
Verffentlichung 06.11.2015
Laufzeit 45:19 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Wer die Riot V-Scheibe aus dem letzten Jahr ebenso verehrt wie ich dies tue, der wird das Debt von REVERENCE lieben. Da beide Bands mit Todd Michael Hall den gleichen Snger haben, kann eigentlich nichts schiefgehen, wenn das Songmaterial auch nur ansatzweise stimmt. Im Falle von REVERENCE geht dies allerdings weit ber das normale Ma hinaus. Stilistisch schlgt man mit melodischem Power Metal in die gleiche Kerbe wie Riot V und ebenso glaube ich Einflsse der seligen Malice oder Savatage zu hren. Kein Wunder, denn mit Steve Wacholz sitzt auch deren ehemaliger Drummer hinter den Becken. Los geht es mit dem wuchtigen Titeltrack, der dann von dem schnellen "Heart Of Gold" glnzend abgelst wird. Der Sound ist erste Sahne und besonders das Drumming knallt ungemein. An vierter Position gibt es mit "Angel In Black" die erste bernummer, die mich irgendwie ein bisschen an Primal Fear erinnert, nicht nur vom Titel, und ein wahrer Abrumer ist. In der Mitte nimmt sich "Gods Of War" eine kleine Verschnaufpause, bevor mit "Battle Cry" ein furioses Finale eingeleitet wird. Die Nummer killt einfach nur und ist eine Blaupause in Sachen melodischer Power Metal. Kurz vor Ende zeigt sich mit "Choices Made", dass es auch mal etwas kommerzieller in Richtung Hammerfall gehen kann, aber es trotzdem Metal bleibt. Coole Bridge und amtlicher Mitsing-Refrain. Mit "Splinter" hat die Band noch eine gefhlvolle Power-Ballade am Start, die textlich so herrlich old school ist und den leicht in die Jahre gekommenen Metaller zurck in die Anfnge transportiert. Da die Nummer zustzlich garniert ist mit einem geilen Gitarrensolo von Bryan Holland (ex Tokyo Blade), der mit Hall alle Songs der Platte geschrieben hat, geht mein Daumen da ganz weit nach oben. Hall beweist hier nachdrcklich seine Qualitten und ist fr mich schon jetzt ein ganz groer unerer Sangeszunft, von dem man hoffentlich noch viel hren wird. Geoff Tate knnte ihn eigentlich fr seine neue Band verpflichten, um die alten Queensryche-Sachen wieder spielen zu knnen. Das war jetzt etwas gemein, trifft aber den Kern der Sache und konkretisiert mein Lob. Da ich auch nur die Promoversion habe, werde ich mir die Scheibe einfach am Nikolaustag selbst schenken. So einfach ist das. Wer melodischen US Metal liebt, der kommt an REVERENCE nicht vorbei!
   
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