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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

IN BATTLE - Welcome to the Battlefield
Band IN BATTLE
Albumtitel Welcome to the Battlefield
Label/Vertrieb Metal Blade Records
Homepage www.in-battle.com
Verffentlichung 20.09.2004
Laufzeit 42:27 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 8 von 15 Punkten
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"Welcome to the Battlefield" ist ein weiteres Kind der noch jungen Kooperation von Metal Blade mit Cold Records. Whrend die Schweden auf den ersten beiden Alben "In Battle" und "The Rage of the Northmen" noch Black Metal zelebrierten und auf dem Debt gar den jetztigen SETHERIAL-Drummer Mysteriis in ihren Reihen wussten, ist das jngste Release Death Metal pur. Und zwar reichlich amerikanischer Prgung, woran die Beteiligung von HATE ETERNAL-Randalierer Erik Rutan am Mixing und Mastering alles andere als unschuldig sein drfte.
Wre die CD so stressig weitergehastet, wie im Opener "Shunned by Life", wre sie vermutlich nach dem ersten Durchlauf in der Tonne gelandet. Dankenswerterweise kriegen IN BATTLE aber sptestens mit "Eld Jttar" die Kurve und verlassen den Pfad hyperschnellen Doublebass-Getrmmers mit Gitarren-Gefrickel, um diversen Breaks und Tempiwechseln auch mal etwas Luft zu lassen. Dennoch ist die Scheibe grtenteils verdammt schnell, technisch und durch die erwhnten, meist sehr kurz eingestreuten Frickeleien nicht gerade leicht verdaubar. Freunde von besagten HATE ETERNAL, ANGELCORPSE und MONSTROSITY werden das vermutlich begren, auch wenn die Schweden noch nicht deren Klasse haben und fr meinen Geschmack mitunter wenig mitreiend rumblasten. Mit "Serpents" und "Stonefaced Mountains" in der Mitte der CD befinden sich aber auch zwei zumindest teilweise groovige und midtempolastige Banger, so dass man kurz Zeit zum Luftholen hat. Die Vocals gefallen mir nicht zu 100%, da der Mann eine ziemlich gewhnungsbedrftige Aussprache hat, was durch die typisch amerikanischen Death-Shouts noch mehr zum Tragen kommt.
Im Vergleich zu den alten Alben von IN BATTLE hebt sich auch das Cover-Artwork ab, das im Tarnlook und mit der Silhoutte eines Kampfhubschraubers sehr modern wirkt. Insgesamt kein schlechtes Album (besonders vom technischen Standpunkt), aber auch keins, das sich zu meinen Favoriten hocharbeiten wird.
   
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