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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE ARCANE ORDER - Cult Of None
Band THE ARCANE ORDER
Albumtitel Cult Of None
Label/Vertrieb Massacre / Soulfood
Homepage www.thearcaneorder.net
Alternative URL www.facebook.com/thearcaneorder
Verffentlichung 25.09.2015
Laufzeit 58:20 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 13 von 15 Punkten
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The Arcane Order werden wohl auf ewig so etwas wie DER Geheimtipp bleiben. Nun gut, in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit hat man sich dies ein gutes Stck weit selbst zuzuschreiben, wenn man 7 Jahre fr ein neues Album braucht. Es war nmlich tatschlich 2008, als ich "In The Wake Of Collisions", dem Vorgnger des mir vorliegenden "Cult Of None" satte 12 Punkte gab.
Was hat sich aber nun verndert? Im Grunde sind sich die Dnen treu geblieben, und es war auch kaum zu erwarten, dass die vier Herren irgendetwas an ihrer (Nicht-) Erfolgsformel ndern wrden. Mit ihrem leicht apokalyptisch anmutenden Extremmetal-Bastard hatte man bisher schlielich wenig Konkurrenz (auf Augenhhe), und wo man bei ihrem Sound Kompromisse htte eingehen knnen, wsste ich auch nicht.
Im Wikipedia-Artikel zur Band wird sie dem Thrash Metal zugeordnet, und dieser Aussage kann ich mich nur bedingt anschlieen. In meinem Review zur letzten Platte habe ich mich an einem Vergleich versucht, den ich heuer ein Stck weit relativieren mchte.
Disbelief trifft auf Darkane, trifft auf atmosphrischen Black Metal, und selbst das beschreibt es nur vage. Songs wie "Reviver" oder "Faith Eater" wollen, allein schon aufgrund ihrer Dauer weitaus mehr als einmal gehrt werden. Zwar finden sich immer wieder Stellen in den Songs, die dem Gelegenheitshrer Halt bieten, doch im Groen ist das kein "Fast Food Metal". Snger Kasper Thomsen, dem ein oder anderen durch Raunchy ein Begriff und hier in ertser Linie fr den Disbelief-Vergleich vernatwortlich, strapaziert seine Stimmbnder noch etwas mehr als bei seiner bekannteren Band und auch seine Mitstreiter machen mchtig Druck. Stellenweise bleibt kaum Luft zum Atmen, so dicht ist das Soundkonstrukt.
Wer gerne zeitlosen, hochklassigen, erhabenen Extrem Metal hrt, der seine Extreme nicht nur aus Schnelligkeit und Brutalitt zieht, ist bei "Cult Of None" (erneut) goldrichtig.
   
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