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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE BLUES BAND - Wire Less (Re-Release)
Band THE BLUES BAND
Albumtitel Wire Less (Re-Release)
Label/Vertrieb Repertoire Records/Sony
Homepage www.thebluesband.net
Verffentlichung 30.10.2015
Laufzeit 71:35 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Eine tragende Sule des britischen Blues ist zweifellos die 1979 gegrndete und mit hchst einfach wie genial benannter The Blues Band. Was ist geiler, als die gebotene Musik im Bandnamen zu integrieren? Man stelle sich mal vor es gbe das auch in anderen Genres, nicht auszudenken welch lustige Logos uns da von den Plattencovern anlcheln wrden...
Einerlei, The Blues Band ist auch heute noch aktiv und das sogar mit fast der gleichen Besetzung wie damals, als sich Mundharmonika Spieler und ex-Manfred Mann Snger Paul Jones mit Gitarrist Tom McGuinness trafen und fortan gemeinsame Sache machten. McGuinness war vorher mit Drummer Hughie Flint bei McGuinness Flint aktiv, den er auch gleich mitnahm. Komplettiert wurde das Quintett von Basser Gary Fletcher und Klampfer/Snger Dave Kelly. Lediglich Drummer Flint ist heute nicht mehr dabei und wurde schon 1982 durch Rob Townsend ersetzt.
"Wire Less" ist ein Live Album aus dem Jahr 1995 und machte damals schon eindrucksvoll deutlich, dass guter Blues auch unplugged funktioniert. Klar wussten das die meisten schon vier Jahre vorher, als Eric Clapton stromlos bei MTV auftrat, doch war dies schlielich ein sehr glatt poliertes Produkt und doch arg sehr auf den Mainstream ausgerichtet. Hier steht der reine Blues mit all seinen Facetten im Vordergrund und das geniale Slide Guitar-Spiel von Dave Kelly tut sein briges dazu. Aber auch die Blues Harp von Paul Jones ist enorm wichtig fr den Sound dieser Scheibe, auf der sowohl Klassiker wie "I Can`t Stand The Rain" oder "Sittin` On The Top Of The World" als auch Eigenkompositionen wie "D-Day Blues" oder "Sweet Temptation". "Wire Less" erfhrt heuer also eine wohlverdiente Wiederverffentlichung, die als schmuckes Digi-Pack allein optisch einiges her macht. Aber auch sonst wurde von den Verantwortlichen gute Arbeit geleistet, denn der schon beim Original hervorragende Klang wurde durch Produzent Jon Astley noch einmal digital zu einem glockenklaren Soundgewand digital verfeinert. Mit "How Can A Poor Man Stand Such Times And Live?" und "Death Letter" sind zudem zwei bisher unverffentlichte Stcke vertreten. Zusammen mit einem hbschen Booklet mit neuen Liner Notes macht aus diesem Album also eine empfehlenswerte Anschaffung auch fr diejenigen Fans, die das Album in der ursprnglichen Fassung schon im Besitz haben sollten.
   
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