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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KING ZEBRA - Wild! Wild! Wild!
Band KING ZEBRA
Albumtitel Wild! Wild! Wild!
Label/Vertrieb Eigenproduktion/Eigenvertrieb
Homepage www.kingzebra.ch
Alternative URL www.facebook.com/kingzebra.band
Verffentlichung 30.10.2015
Laufzeit 43:15 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Aus der Schweiz sind uns vornehmlich die Hard Rock Bands bekannt, die der rifflastigen, klassischen Variante dieses Genres frnen, so wie Shakra, Gotthard, Krokus oder Maxxwell. Auch King Zebra schlagen genau in diese Kerbe, wenn sie auch ab und an leicht in Richtung Sleaze schielen. "Wild! Wild! Wild!" ist ihre zweite Scheibe, die erste nannten sie augenzwinkernd "Greatest Hits" (2013). Alles luft (noch) ohne Label, weshalb die coole Covergestaltung und die ordentliche Produktion durch mich noch hher zu bewerten sind. Musikalisch machen die Jungs auch eine Menge richtig, nach einem lockeren Intro, in dem Gerusche aus dem Dschungel zu hren sind, erffnet stilgerecht anknpfend "Wild Animals" melodisch und eingngig die zehn neuen Songs. Gleich darauf gibt es mit "Never Stop Trying" einen echten Hit mit Killer-Refrain auf die Ohren. Diesen Gute Laune Song knnte ich mir sogar wunderbar im Radio vorstellen. Da der Snger, der sich Tom Hoochie Coo nennt, leider nicht immer ganz sattelfest seine Arbeit verrichtet, ist es von Vorteil dass die Musik grundstzlich sehr chorlastig daherkommt. Das bertncht so die ein oder andere Unsicherheit in den hohen Lagen, wie etwa bei "Penny Hollywood" deutlich wird. Leider kann die hochklassige Qualitt der ersten beiden Stcke nicht ber die gesamte Spielzeit gehalten werden, doch darf das natrlich auch von einer Eigenproduktion nicht erwartet werden. Jedenfalls haben King Zebra ihren Stil gefunden, der im Midtempo angesiedelten Hard Rock bietet. Die Quotenballade heit "Purple Roses" und gefllt mir ehrlich gesagt gar nicht so sehr, auch weil mich die hohe Stimme des Frontmanns hier doch arg nervt. Gute Anstze sind trotzdem durchaus vorhanden, doch mssen die zuknftig noch mehr herausgearbeitet werden. Das heit ben und versuchen so oft wie mglich live zu spielen, dann knnte es was werden.
   
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