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21. Februar 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

AEVANGELIST - Enthrall To The Void Of Bliss
Band AEVANGELIST
Albumtitel Enthrall To The Void Of Bliss
Label/Vertrieb 20 Buck Spin / Soulfood
Homepage www.facebook.com/aevangelist.official
Verffentlichung 23.10.2015 (CD), 04.12.2015 (LP)
Laufzeit 56:22 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 1 von 15 Punkten
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Vier EPs, eine Split und mit "Enthrall To The Void Of Bliss" das bereits vierte Studioalbum. Liest sich erstmal nicht schlecht. Was die amerikanischen AEVANGELIST hier aber anbieten, ist ernsthaft die wohl schrecklichste Platte, die ich je hren durfte.
Beim ersten Durchlauf der Platte, die irgendwo zwischen War Black Metal, rumpeligem Todesblei und viel Avantgarde liegt oder liegen soll, dachte ich anfangs noch, dass dort ein Sprung ist, dass die Scheibe hngt. Ein unfassbar nerviges Intro und schrges Gitarrenspiel reizt zu Beginn des Openers "Arcanae Manifestia" direkt alles aus, was geht. Dann, nachdem diese Phase des Intros berstanden war, musste ich wirklich zweimal das Zimmer verlassen, um mich zu vergewissern, dass dort nicht im Hintergrund irgendwo ein Radio luft. Nein, das war kein Radio. Das ist eine schiefe und vllig gegen den Takt gerichtete Leier, die stndig - und ich meine wirklich STNDIG - im Hintergrund mitlaufen muss. Ohne diese Leier oder Spieluhr oder was es auch immer sein mag, wird das sicher nicht alles unterirdisch gewesen sein. Mit der Leier jedoch ist es das, ohne Abstriche und ohne dabei zu bertreiben. Und das Teil kommt wirklich in beinahe jedem Song vor. Sechs Stcke sind auf "Enthrall To The Void Of Bliss" plus einem kleinen Interlude enthalten und die Stcke selbst haben eine durchschnittliche Spielzeit von ca. acht bis neun Minuten. Das ist verdammt viel Zeit, bei soviel Krach.
"Enthrall To The Void Of Bliss" ist schlicht und ergreifend nicht ertragbar. Fr Manche mag es Kunst sein. Ich gehre aber zu den "Unwrdigen", die die Kunst nicht verstehen.
   
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