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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

H2O - Use Your Voice
Band H2O
Albumtitel Use Your Voice
Label/Vertrieb Bridge 9 / Soulfood
Homepage www.h2ogo.com/
Alternative URL www.facebook.com/h2ogo
Verffentlichung 09.10.2015
Laufzeit 22:33 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 14 von 15 Punkten
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20 Jahre H2O, 20 Jahre Positive Mental Attitude (PMA), 20 Jahre New York Hardcore. Nachdem das letzte Studioalbum "Nothing To Prove" inzwischen sieben Jahre zurckliegt - lsst man das Coveralbum "Don't Foget Your Roots" von 2011 mal auen vor - bringen die Recken um Toby Morse mit "Use Your Voice" ein neues Album an den Start!
Eine der Aufflligkeiten der neuen Scheibe ist, nach dem Ausstieg des langjhrigen Gitarristen Todd Morse, der 20 Jahre neben der Gitarre auch das Songwriting bernahm, dass die Songs diesmal aus der Feder von Basser Adam Blake stammen. Blake war aber bereits auch fr einige Tracks auf dem Vorgnger verantwortlich, sodass die Umstellung dann doch nicht ganz so gro gewesen sein drfte. Daneben ist nmlich auch vieles wie immer. "Use Your Voice" ist gespickt mit Hits, wie man es von H2O eigentlich auch gewhnt ist. Im Gegensatz zu den Genrekollegen waren H2O dabei auch immer ein wenig anders. Eben positiver, frhlicher, punkiger. Aber grundstzlich mit dem Anspruch, auch wirklich eine Message verbreiten zu wollen. Ohne dabei unntig auf Aggro zu machen, die Musik mit unntigen Breakdowns vollzupacken und den harten Hund rauszukehren. Mehr Sein als Schein war bei Morse und Co. immer das Motto. Das hrt man den Amis auch nach 20 Jahren noch an, und es macht noch genauso viel Spa, wie beim Debt von 1996 und dem "5 Year Plan". Hat man sich in die mit Zweiundzwanzigeinhalb Minuten leider recht kurz ausgefallene Scheibe ein wenig reingehrt, wird schnell klar, dass das hier ungelogen einfach mal elf Titel sind, wovon keiner auch nur eine Sekunde abfllt, sondern sich ein Treffer an den anderen reiht. Es bringt nichts, einzelne Stcke herauszuheben, auch wenn man das noch so gern mchte. Das Teil funktioniert einfach von vorn bis hinten. Neben sehr oldschooligen Stcken wie "Skate!" oder "LYD" finden sich Hymnen wie "Thick And Thin" und "Popage", die Nummer "Still Dreaming" hat schon fast was rancid-eskes und "#NotRealLife" prangert mal eben die heutige Generation "Internet-und-Smartphonejunkies" an. Zum Abschluss hinterlsst "True Romance" als Rausschmeier noch eine kleine Trne im Knopfloch und es bleibt nichts anderes brig, als einfach immer und immer wieder den Repeat-Knopf zu bemhen.
Bleibt nur noch eines zu sagen: Danke H2O, dass es euch gibt!
   
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