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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HEART OF A COWARD - Deliverance
Band HEART OF A COWARD
Albumtitel Deliverance
Label/Vertrieb Century Media / Sony
Homepage www.facebook.com/heartofacoward
Verffentlichung 02.10.2015
Laufzeit 46:45 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Heart Of A Coward sind bei mir nicht gerade mit den idealen Bedingungen ins Rennen gegangen. Zeitmangel und der Verdacht auf ein unntig gehyptes Plastikprodukt, welchen Bandname und Pressefoto in mir weckten, waren keine ideale Ausgangsposition.
Umso hher darf man es einschtzen, wenn ich dem Quintett gleich jetzt mal ein Spitzenalbum attestieren darf. Rein musikalisch lag ich mit meiner Vermutung, dass mich moderner Metal erwarten wrde, gar nicht mal so falsch. Dass mich das alles allerdings mit einer solchen Frische und Vehemenz umballert, kam dagegen berraschend.
Man stelle sich als Basis schwer groovenden Metal mit einigen Hardcorewurzeln vor. Die Gitarren versprhen, allein soundtechnisch, einen Touch Djent, die Riffs sind wahre Brecher und oft auch sehr atmosphrisch. Die melodisch raus geschrieenen Refrains packen hufig beim ersten Hren und sind allesamt erfreulich unpeinlich.
Namen die einem beim Hren gerne mal durch den Kopf schieen sind Lamb Of God, Soilwork und Mnemic, letztlich aber auch nichts davon, da alle 10 Songs auf "Deliverance" darauf bedacht sind nicht wiedergekut zu klingen.
Das erffnende, nackenabschraubende "Hollow", das Hauptriff von "Miscreation" zwingt dich in die Knie, fr die Refrains von "Skeletal I - Mourning Repairs", "Anti-Life" oder beispielsweise dem Titeltrack wrden andere Bands tten.
Wir haben es zudem hier mit dem seltenen Fall des "All Killer - No Filler"-Prinzips zu tun.
Ich wei nicht, wie gro die Band schon ist, aber sptestens das hier sollte ihr zu wesentlich mehr als einem Insidertipp gengen. Knaller!
   
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