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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FEAR FACTORY - Genexus
Band FEAR FACTORY
Albumtitel Genexus
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.fearfactory.com/
Alternative URL www.facebook.com/fearfactory
Verffentlichung 07.08.2015
Laufzeit 47:56 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Eins vorweg, nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich habe die ersten Fear Factory Alben heftigst gefeiert, und gerade "Demanufacture" ist unumstritten ein Klassiker und wohl auf ewig in meiner Topliste, ABER: Nach "Digimortal" (und mit Abstrichen "Archetype") verschwamm das Schaffen der Band meines Erachtens in erfolgloser Selbstfindung, Neufindung und zu guter letzt in dem verzweifelten Versuch, an alte Erfolge anzuknpfen.
"Mechanize", "The Industrialist" und besonders "Genexus" zeigen auf, dass die Band das Streben nach Innovation zugunsten eines sicheren, aber eben auch weitaus langweiligeren Weges eingetauscht hat.
Was einst fr unkontrolliertes Bangen und mitunter sogar Gnsehaut sorgte, entlockt mir heuer ber weite Teile leider nur noch ein Schulterzucken, respektive Enttuschung.
Die einst zwingenden Riffs sind grtenteils belanglosem Getacker gewichen, die groartigen, packenden Gesangslinien uninspiriertem Tralala.
Das teilweise so offensichtliche Klauen in der eigenen Geschichte, im Speziellen bei besagtem "Demanufacture", ist in meinen Ohren einer ehemals revolutionren Band nicht wrdig. Allein der Titelsong, macht die gezwungen wirkenden Parallelen zum Titelsong des beralbums (und zu "Martyr" vom Debt) mehr als deutlich.
Ich gebe zu, dass manch eine Suppe aufgewrmt auch ihren Reiz hat und durchaus gut schmecken kann, doch "Genexus" ist eher die Art Suppe, die bereits gegessen wurde. Fr die Fraktion derer, die Weiterentwicklung frchten und am liebsten immer die selbe Platte hren wrden gewiss DER Knaller, fr mich... naja, das drfte langsam klar sein.
Ein wenig vershnlicher endet meine Kritik dann schon, denn:

1. ist "Genexus" astrein produziert.
2. erkennt man die Band sofort, was heutzutage keine Selbstverstndlichkeit mehr ist, und
3. erkenne ich durchaus die Gte einiger Songs / Songideen an.

Im groen Ganzen bleibt aber halt ein arg schaler Beigeschmack brig, da es nun mal die Angstfabrik ist, und die muss sich nun mal an den eigenen Grotaten messen lassen.
   
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