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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KING HEAVY - King Heavy
Band KING HEAVY
Albumtitel King Heavy
Label/Vertrieb Cruz del Sur Music / Alive
Homepage kingheavy.bandcamp.com
Verffentlichung 04.09.2015
Laufzeit 48:20 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 7 von 15 Punkten
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KING HEAVY sind 2009 aus PROCESSION bzw. HOODED PRIEST hervorgegangen und haben im vergangenen Jahr ihre erste EP ("Horror Absoluto") verffentlicht. Musikalisch-kreativ steht die belgisch-chilenische Doomband in der Tradition skandinavischer Bombast- und Langsamheimer und hier vor allem CANDLEMASS. Glasklarer, teils recht hoher Gesang und eine ebenfalls sehr saubere Produktion fallen bereits beim ersten Song "La Gargola" auf. Und das durchaus positiv, auch wenn ich beides grundstzlich nicht besonders mag. Starkes, powermetallisches Riff, Tempo runter vorm Refrain, coole Breaks, fetter Ton- geil. Meine Freude verfliegt jedoch beim zweiten Song, "Life AD", der mir dank Keyboards nun doch zu orchestral arrangiert kommt und dank relativ konsequent durch getretener Doublebass schon fast als Power Metal-Ballade durchgehen knnte. Auch geht mir der Pathos vom weihaarigen Snger (und Zauberer?) Luce Vee echt zu weit. Leider passiert ab diesem Song nicht mehr viel, was die Platte wieder in meinen Augen bzw. Ohren wieder interessanter machen knnte. Theatralische Dramatik, viel Hall, zunehmend gewhnungsbedrftiger Gesang und immer um mittleres Tempo herum angesiedelt. Schade, denn die Rhythmusgitarrenparts gefallen mir ausnahmslos sehr gut und ber jede Kritik erhaben. Etwas anders sieht's bei den Leads und Soli aus, die zum Teil ziemlich unpassend und schlicht unausgegoren wirken, z.B. bei "He Who Spoke In Tongues" (ein Song, der mich an PARADISE LOST zur Mitte der 1990er erinnert) Sieben Songs, wenig Abwechslung (was im Doom nicht unbedingt ein Kritikpunkt sein muss, hier aber einfach nervt), Empfehlung nur fr tolerante Fans von melodisch-epischem Skando-Bombastdoom.
   
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