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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

T.A.N.K - Symbiosis
Band T.A.N.K
Albumtitel Symbiosis
Label/Vertrieb Symbol Muzik/ Pride & Joy Music
Homepage www.facebook.com/thinkofanewkind
Verffentlichung 25.09.2015
Laufzeit 45:31 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 10 von 15 Punkten
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"T.A.N.K is fucking back!" erzhlt mir der Teaser auf der Website zu der neuen Scheibe "Symbiosis". Schon das Digi-Pack macht einen sehr guten Eindruck auf mich. Also war es Zeit, den Silberling in den CD-Player zu werfen. Zarte Akustik-Gitarren und Streicher-Klnge bilden die Einleitung mit dem Intro "Away?" und stimmen auf den ersten Song "Symbiosis" ein. Schon einmal sehr schn umgesetzt und die Vorfreude steigt. Der erste Song enttuscht nicht, der Melodic Death kommt sauber produziert aus den Boxen. Die Hrte ist genau richtig, die Melodien ausgefeilt und der Refrain bleibt sofort hngen. Zu etwa der Hlfte des Songs nimmt der Verlauf eine Wendung und man spielt zu meiner berraschung einen Djent-lastigen Metal Core-Riff, der echt super passt und sich wunderbar in den Death Metal einfgt, also schon mal eine guter Start in den Silberling. Auch die nchsten Songs langweilen keine Sekunde und vor allem die immer wieder Core-haltigen Riffs begeistern mich. Auch der mehrstimmige Gesang, den ich ja gerne besonders kritisch beuge, ist hier echt gelungen und nicht zu pomps und bildet einen schnen Kontrast zu den harten Gesangs-Linien von Fronter Raf Pener. Schnell findet man sich bei Song 6 "Blood Relation" wieder und ganz zufllig, dass Soilwork-Snger Bjrn Strid das Lied untersttzt, ist es sicher nicht. Denn die Franzosen sind schon artverwandt mit der schwedischen Melodic Death Metal-Truppe. Auch hier kann man nur sagen, dass alles passt. T.A.N.K schaffen es, solide eine Nummer nach der anderen herauszupusten, ohne eine Schwche zu zeigen und schaffen es immer wieder, schne Highlights zu setzten, wie z.B. auch mit den Gitarrensoli. Kritik habe ich wenig, stellenweise ist mir der Sound etwas zu steril und das Tempo knnte etwas variabler sein.

Fazit: Schon wieder eine franzsische Band, die mich berrascht. Auch wenn "Symbiosis" nicht der neuen von Dagoba das Wasser reichen kann, ist es trotzdem ein gutes Album. Vor allem die Mischung hat mich angesprochen und ist, obwohl sie sehr modern gespielt ist, noch auf dem Boden geblieben und knnte nicht nur den "Jungspunten" unter uns gefallen. Melodic Death-Anhnger sollten es auf alle Flle antesten.
   
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